ZSO Albis demonstriert Einsatzbereitschaft

An der Aufgebotsübung des Kantons galt es, verschiedenste Aufträge zu bewältigen

«Sofort einrücken.» Mit dieser SMS-Meldung wurden am Donnerstagmorgen ab 6.45 Uhr rund 85 Zivilschützer aufgeboten. Dass sie sich den Tag für die Einsatzübung Riforma II freihalten sollten, das wussten sie zwar, wann es losgehen sollte und was ihre Aufgaben sein würden, das kam jedoch überraschend. Schliesslich ging es darum, die Einsatzbereitschaft zu prüfen.

Um im Ernstfall bestehen zu können, müssen drei Komponenten stimmen, so Thomas Stettler, Chef Einsatz im Kantonalen Zivilschutz: Die Organisation, das Material und das Fachwissen. «Der Aufbietende erwartet eine Leistung und will nicht, dass wir zusätzliche Probleme schaffen.»

Am Mittwoch war das Kader mit einer Planungsübung gefordert worden, am Donnerstag ging es nun mit der Mannschaft auch um die praktische Umsetzung. Aus dem Stand heraus starten – das war eine der grossen Herausforderungen, mit denen sich die Zivilschützer konfrontiert sahen: «Bis neun Uhr hatte ich fast keine Leute», sagte Martin Wälti, Chef der Führungsunterstützung. Nach dem Mittag hatte sich der Meldefluss allerdings eingespielt. «Es läuft», durfte Wälti feststellen.

Zu dieser Zeit standen die Truppen draussen bereits im Einsatz. Die Unterstützungszüge schnitten vis-à-vis der Driving Range in Wettswil den Waldrand zurück, bauten in Birmensdorf eine Notbrücke für Fussgänger und ein Wasserbecken und retteten «Verschüttete» aus Trümmern. Die Betreuer engagierten sich derweil im Altersheim Seewadel und an der Primarschule Aeugst. Für die Fünftklässler wurde dort ein Erlebnisnachmittag gestaltet.

«Ich bin stolz auf meine Mannschaft», zieht Fredi Haab, Kommandant der ZSO Albis, am Tag nach der Übung Bilanz. «Sie haben ruhig, konzentriert und zielorientiert gearbeitet», so Haab weiter. Die Übung habe den einen oder anderen Handlungsbedarf aufgedeckt, die Bilanz fällt aber doch positiv aus: «Wir sind aus meiner Sicht einsatzbereit», so Haab.

 

Weitere Artikel zu «Bezirk Affoltern», die sie interessieren könnten

In Stallikon geht es bei der Abstimmung über den Neubau einer Mehrzweckhalle und eines Schulhauses um das grösste Bauprojekt in der Geschichte der Gemeinde: Profilstangen beim Schulhaus Pünten, die die Dimension der Neubauten anzeigen. (Archivbild
Bezirk Affoltern31.08.2026

Anhaltende Diskussion um Stalliker Schulraum-Projekt

Infoabend deutet auf spannende Urnenabstimmung im September hin
Die drei attraktivsten Wohngemeinden in der Region Zürich-Aargau-Schaffhausen sind gemäss der UBS-Studie Aarau vor Baden und Schaffhausen («weit überdurchschnittlich»). Die Wohnattraktivität im nördlichen Säuliamt wird in sechs Gemeinden als
Bezirk Affoltern31.08.2026

Nicht jede Säuliämtler Gemeinde ist als Wohnort gleich attraktiv

Die UBS veröffentlicht zum zweiten Mal ihren Wohnattraktivitätsindikator
Baustelle in Aeugst: In der UBS-Studie ist die Gemeinde eine von sechs Ortschaften im Bezirk Affoltern mit einer "überdurchschnittlichen" Wohnqualität. (Bild Daniel Vaia)
Bezirk Affoltern31.08.2026

Einkommen beeinflusst Wohnattraktivität

Fortsetzung von Seite 1: «Nicht jede Säuliämtler Gemeinde ist als Wohnort gleich attraktiv»