Photo Schweiz in Zürich mit Ämtler Beteiligung
Liebeserklärung an den öffentlichen Verkehr, Strandgeschichten und stille Bäume
In der kommenden Woche findet in Zürich die 26. Photo Schweiz statt. Auch in diesem Jahr sind wieder mehrere Fotokünstler aus dem Säuliamt vertreten. Darunter Johannes Paula aus Wettswil, Jean-David Jamet aus Hausen oder Beat Gauderon aus Obfelden.
Paula zeigt Bilder aus der Serie «Zürich Bewegt». «Das ist ist eine Liebeserklärung an den öffentlichen Verkehr und alle Menschen rundherum. Nächtlicher Verkehr, Plätze, Haltestellen, Kreuzungen, laufende Veränderungen, Menschen warten, gehen, rennen, tauchen auf, verschwinden, und gleichzeitig wie Lebewesen, Trams, Trams mit verschiedenen Farben und Nummern. Kurven quietschen, es bremst, bimmelt, blinkt. Und langsam kriechen sie wieder los. Bis zur nächsten Haltestelle», so Paula.
«Stille Bäume – Studien über Einsamkeit und Form» ist das Thema von Jean-David Jamet. Er schreibt dazu: «Aus dem Ungefähren treten Figuren der Stille hervor, halten Präsenz mit leiser Intensität. In ihrer Einsamkeit wirken sie zugleich verletzlich und ewig. Jede von ihnen sammelt Jahre in einem einzigen Moment des Erscheinens. Was sich zeigt, ist kein Spektakel, sondern eine Intimität mit der Zeit, eine Weisheit, die im Schweigen entsteht und sich ohne Anspruch offenbart.»
Beat Gauderon ist mit einer Werkserie vertreten, die aus dem Projekt «Sprache der Leere – Strandgeschichten» stammt. «Bei der Bildserie mit vier Fotografien geht es nicht um das perfekte Bild, sondern um das einfache, nicht um Inszenierung, sondern um das Wesentliche. In einer Zeit, in der Fotografie nahezu grenzenlos perfektioniert ist, richtet diese Arbeit den Blick bewusst in die entgegengesetzte Richtung: Reduktion, Stille und Raum werden zu zentralen Elementen», so Gauderon.
Die Photo Schweiz findet statt vom Freitag, 6., bis Dienstag, 10. Februar, im Kongresshaus Zürich. Öffnungszeiten: Täglich 11 bis 20 Uhr








