Von Wohnträumen zu Wohnräumen
Die Architekturfabrik in Affoltern realisiert kompetent unterschiedlichste Bauvorhaben
Jeder Architekt, jede Architektin, hat persönliche Werte, die er oder sie in der Berufstätigkeit leben möchte. Für die einen steht die Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft und anderen Fachleuten an erster Stelle, andere setzen die Verantwortung gegenüber Menschen, Gesellschaft und Umwelt ins Zentrum. Einige wollen kreativ neue, eigenständige Lösungen entwickeln, andere innovativ neue Materialien, Technologien und Bauweisen nutzen. Viele wollen Funktionalität und Ästhetik optimal vereinen.
Auch soziale Verantwortung spielt eine wichtige Rolle: Räume sollen geschaffen werden, die Menschen und Gemeinschaften zugutekommen. Weitere Schwerpunkte sind die Anpassung der Architektur an den Ort, seine Geschichte und Umgebung, langlebige und sorgfältig geplante Gebäude sowie ein ressourcenschonender und langfristig ausgerichteter Umgang mit Raum und Material.
Für die meisten Architektinnen und Architekten spielen all diese Werte und Ziele im Arbeitsalltag eine Rolle. Wie stark sie gewichtet werden, ist jedoch individuell.
Unterschiedlichkeit unter einem Dach
Deshalb ist es für Bauherren ideal, wenn sie ein Architektenteam zur Seite haben, das ihre Ideen und Wünsche nachvollziehen und optimal realisieren kann. In der Architekturfabrik in Affoltern werden die Teams deshalb individuell und passend zu den Bedürfnissen der Bauherrschaft zusammengestellt. Dafür sorgen vier Führungspersonen sowie elf weitere erfahrene und kompetente Mitarbeitende mit unterschiedlichen fachlichen Spezialisierungen.
Seit bald drei Jahrzehnten gelingt es der Architekturfabrik, Persönlichkeit und Stil der Kundschaft zum Ausdruck zu bringen. Das bedingt nicht nur hohe Fachkompetenz, sondern auch Einfühlungsvermögen und ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten.
Daniel Baggenstos, Teilhaber und Geschäftsleiter und seit den Anfängen des Unternehmens dabei, präzisiert: «Wir versuchen, die Wünsche zu erfüllen, halten aber auch mal an unserer Meinung fest, wenn wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrung erkennen, dass diese Wünsche nicht sinnvoll sind. Architektur heisst für uns, gemeinsam individuelle, auf den Kunden zugeschnittene Lösungen zu finden, dabei aber auch den Ort und das Budget einzubeziehen.»
Für ihn gilt: «Der Raum ist ein Ort der Ruhe, ein Ort für Begegnung, ein Ort des Austausches, ein Ort des Lebens. Die Strassenräume, Plätze und Landschaftsräume sind die Bühne für Gemeinschaftsbildung und Interaktion – miteinander oder mit sich selbst. Räume definieren sich über die Menschen, die sich darin aufhalten. Räume sind weitaus mehr als allgemein zugängliche Flächen in einer gebauten Welt.»
Individuelle Stärken einsetzen
Die Architekturfabrik realisierte Bauvorhaben wie Neubauten, Umbauten und Sanierungen mit unterschiedlichsten Ausgangslagen und Zielsetzungen. Zum Portfolio gehören beispielsweise zahlreiche Wohnneubauten, aber auch besondere Projekte wie der Umbau des historischen Gasthauses «Zum weissen Rössli» in Mettmenstetten, der Neubau des Kinderheims und Campus Dar es Salaam in Tansania, der Neubau der Genossenschaft Lindenbach in Obfelden mit Wohneinheiten und Gemeinschaftsräumen für Menschen 50plus sowie verschiedene Schulanlagen.
Sven Kaden, Teilhaber und Mitglied der Geschäftsleitung, erinnert sich besonders gern an das Haus auf dem Müliberg. Dort gestaltete er den Übergang vom Haus ins Freie mit einer Rundumveranda. Er wohnt selbst in einer modernen Wohnung. Dominic Armingeon wurde nach sieben Jahren im Team Teilhaber und stellvertretender Geschäftsleiter. Er erzählt gern von den im Bau befindlichen zwei Mehrfamilienhäusern in Mettmenstetten. Das Projekt entstand quasi auf der «grünen Wiese» – also nicht inmitten eines bereits bebauten Gebiets. Er lebt mit seiner Familie im Pfarrhaus in Rifferswil.
Langjährige, prägende Architekten
Daniel Baggenstos reizte wiederum die Herausforderung, mitten in einer zentralen Lage an einer Kreuzung in Dietikon ein Bankgebäude für einen modernen Bankbetrieb samt entsprechender Infrastruktur zu planen. Mit Materialisierung und Farbkonzept unterstrich er die Werte, welche die Bank kommunizieren möchte. Privat lebt er in einem Altbau mitten in Affoltern.
Der vierte Teilhaber und Mitglied der Geschäftsleitung ist Remo Sciessere. Ein Projekt, für das er sich mit viel Herzblut einsetzte, ist die Genossenschaft Lindenbach in Obfelden. Diese Form des nachfamiliären Wohnens, die Obfelder Ü50-Siedlung, hat Vorbildcharakter.
In der Architekturfabrik werden unterschiedlichste Bauwerke von der ersten Planungsphase über die Modellierung bis zur Umsetzung begleitet und realisiert. Dabei geht es längst nicht nur um Wirtschaftlichkeit und gestalterische Fragen. Gesellschaftliche und globale Herausforderungen wie Städtewachstum, Klimawandel und Ressourcenknappheit fliessen ebenfalls in die Planung ein.
So entstehen aus individuellen Wohnträumen konkrete Wohnräume – Orte, die den Menschen, ihren Bedürfnissen und ihrem Umfeld gerecht werden.








