Vorbildlich in Sachen Fairness

Zum zweiten Mal nach 2017 hat der Fussball-Club Hausen den ersten Preis als fairster Verein im Kanton Zürich erhalten. Mehr als 950 Personen haben dem Zeremoniell anlässlich des 18. Breitenfussball-Gala-Abends des Zürcher Fussballverbandes beigewohnt.

Präsidentin Gordana Marini (links), hier mit Moderatorin Christa Rigozzi, durfte für den FC Hausen den Fairplay-Preis entgegennehmen. (Bild Bruno Füchslin)
Präsidentin Gordana Marini (links), hier mit Moderatorin Christa Rigozzi, durfte für den FC Hausen den Fairplay-Preis entgegennehmen. (Bild Bruno Füchslin)

Im Kanton Zürich gibt es mehr als 170 Fussballvereine. Jedes Jahr zeichnet der Fussballverband der Region Zürich (Fvrz), anlässlich des Gala-Abends des Breitenfussballs die Preisträger in verschiedenen Kategorien aus. Der FC Hausen konnte in der 17-jährigen Club-Geschichte im Bereich Fairplay bereits beachtliche Meriten erringen und reiste mit einer 19-köpfigen Delegation am Freitagabend entsprechend erwartungsvoll nach Dübendorf in die Samsung Hall. 2015 gewann die erste Mannschaft die Auszeichnung und durfte als Belohnung im Schweizer Cup zu Hause gegen den Superligisten FC St. Gallen antreten. In der Kategorie Vereins-Fairplay wurde der FC Hausen bereits zum dritten Mal in Folge als einer der drei fairsten Vereine des Kantons nominiert. Vor zwei Jahren reichte es zum Sieg, im Vorjahr gabs den dritten Rang.

Fairness lohnt sich

Nach ersten Preisverleihungen, einem amüsanten Comedy-Auftritt von Michael Elsener und einem feinen Nachtessen war der grosse Augenblick da: Neben Hausen waren der FC Ellikon/Marthalen und der FC Niederweningen nominiert. Die Anspannung am Hausemer Tisch war gross und der Jubel nach der Verkündung noch viel grösser, denn es hiess: Sieger FC Hausen am Albis! Für den Verein ist dieser dritte Sieg innert fünf Jahren der Beweis dafür, im Bereich Fairness den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

Auf der Bühne sagte FC-Hausen-Präsidentin Gogi Marini gegenüber Moderatorin Christa Rigozzi denn auch, dass es mit diesem Sieg für die Hausemer in Sachen Fairness nicht getan sei. Der Preis sei für die Trainer und Spieler sowohl Dank als auch Ansporn dafür, auf und neben dem Platz am Thema dranzubleiben, um nächstes Jahr wieder auf der Bühne bei den drei nominierten Vereinen zu stehen. (mab./map.)

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