Freestyle-Action vor über 500 Zuschauern im Jumpin

Der dritte Rang von Laura Peel war der einzige Podestplatz der Schweizerisch-Australischen Trainingsgemeinschaft am Masters der Skiakrobaten in Mettmenstetten.

Der Stärkste auf der Jumpin-Wasserschanze: Stanislau Hladchenka holte sich am Masters den Sieg. (Bild Thomas Stöckli)
Der Stärkste auf der Jumpin-Wasserschanze: Stanislau Hladchenka holte sich am Masters den Sieg. (Bild Thomas Stöckli)

Vor sieben Jahren ist er vom Spitzensport zurückgetreten. Seinen Paradesprung, den Full, Double-full, Full, einen Dreifachsalto mit vier Schrauben, beherrscht er aber immer noch. Nur knapp hat Lokalmatador Andreas Isoz am ­Freestyle Masters vom vergangenen Sonntag den Finaleinzug verpasst – und damit die ganz grosse Sensation. Mit seinen 123,9 Punkten befindet er sich in illustrer Gesellschaft, knapp hinter ­Nationalmannschafts-Mitglied Nicolas Gygax (Rang 8, 123,97), aber noch vor Andrin Schaedler (Rang 10, 123,08).

Als einziger Schweizer hatte es ­Pirmin Werner unter die besten sechs geschafft. Für seinen Qualifikationssprung Double-full, Full, Double-full durfte er sich sogar 139 Punkte notieren lassen. Sein Finalsprung – ebenfalls ein Dreifachsalto mit fünf Schrauben – wurde mit 130,83 Punkten bewertet. Dass dies nicht fürs Podium reichte, spricht für die Qualität im Teilnehmerfeld. Den Sieg holte sich schliesslich der Weissrusse Stanislau Hladchenka (136,22), vor seinen Landsleuten Makar Mitrafanau (131,50) und Ihar Drabiankou (131,32).

Bei den Frauen hatte Olympia­siegerin Hanna Huskova, ebenfalls aus Weissrussland, die Nase vorn. Ihr Dreifachsalto mit zwei Schrauben wurde mit 113,58 Punkten bewertet. Rang zwei holte sich Nadiya Mokhnatska aus der Ukraine, vor Laura Peel aus Australien, die als einzige Frau vier Schrauben in ihren Dreifachsalto packte. Als beste Schweizerin wurde Carol Bouvard ­Fünfte.

Sintflut-Regen zum Finale

Lange hatte es im Jumpin nach perfekten Aerials-Bedingungen ausgesehen: Trocken, aber nicht zu sonnig-heiss. Um 15.18 Uhr fielen dann doch noch die ersten Regentropfen und pünktlich zur Entscheidung ging dann zwölf Minuten später ein heftiger Schauer auf die gut 500 Zuschauerinnen und Zuschauer nieder. Nach einigen Minuten Unterbruch konnte der Wettkampf dann allerdings wieder fortgesetzt werden.

Einiges zu tun hatte übrigens auch das Team des Impf- und Testzentrums Affoltern. Knapp 50 Personen unterzogen sich im Gemeinschaftszentrum Sputnik, direkt neben dem Wasserschanzen-Zentrum, einem Antigen-Schnelltest. Die Mehrheit habe das ­Angebot dankbar genutzt, war von den Mitarbeitenden zu vernehmen.

Weitere Impressionen am Freitag

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