Paul Stutz gewinnt Bundesgabe

Der Zürcher Kantonspolizist Paul Stutz (Zwillikon) erreichte mit 48 von 50 Punkten – zusammen mit Alois Schelbert, UOV Schwyz – das höchste Einzelresultat von 425 Schützen am 63. historischen Fahrtschiessen in Mollis und gewann damit die Bundesgabe.

Regierungsrat Andrea Bettiga (links) überreicht Paul Stutz die Bundesgabe, eine SIG 49. (Bild zvg.)
Regierungsrat Andrea Bettiga (links) überreicht Paul Stutz die Bundesgabe, eine SIG 49. (Bild zvg.)

Zum Gedenken an die Schlacht bei Näfels von 1388 findet alljährlich in Mollis das historische Fahrtschiessen statt. Eines der traditionellen historischen Schiessen der Schweiz, die vom Bundesrat mit einer Bundesgabe beschenkt werden.

Zehn Schuss in drei Serien

Das anspruchsvolle Programm besteht aus zehn Wettkampfschüssen auf die Morgartenscheibe in drei Serien (zwei Schuss in 60 Sekunden, drei Schuss in 60 Sekunden, fünf Schuss in 60 Sekunden, ohne Probeschüsse).

Beim abendlichen Absenden wurde Paul Stutz aus den Händen von Andrea Bettiga, Regierungsrat des Kantons Glarus, Departement Sicherheit und Justiz, als Bundesgabe eine Pistole SIG 49 überreicht, resp. er durfte sie kurz für die Fotosession in die Hand nehmen.

Früher, als das neue Waffengesetz noch nicht in Kraft war, konnten die Sieger die gewonnen Preise sofort mit nach Hause nehmen. Heute müssen sie zuerst einen Strafregisterauszug und einen Waffenerwerbsschein beschaffen, um damit den Siegerpreis mit den behördlich abgesegneten Papieren abholen zu können.

Gewinner der Spezialauszeichnung war Alois Schelbert, welcher die Bundesgabe schon einmal gewonnen hatte. Diese kann vom gleichen Schützen nur einmal gewonnen werden.

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