Schweizer Meister beim Sprung

Am vergangenen Wochenende fanden in Montreux die Schweizer Meisterschaften der Elite statt. Dabei gewann Michael Meier beim Sprung die Goldmedaille. Am Barren und im Mehrkampf schaffte er den 4. Platz.

Strahlender Schweizer Meister: Michael Meier (Mitte) mit Marco Walter (links) und Manuel Kast. (Bild zvg.)
Strahlender Schweizer Meister: Michael Meier (Mitte) mit Marco Walter (links) und Manuel Kast. (Bild zvg.)

Der Mehrkampf vom Samstag begann mit vielen Stürzen. Dabei traf es auch Favoriten. Michael hingegen gelang die Startübung am Boden ausgezeichnet. Mit 14,40 Punkten erreichte er an diesem Gerät die Bestnote. Man sah es ihm geradezu an, wie ihm ein Stein vom Herzen viel, dass ihm die sehr schwierige Übung mit der auch international beachtlichen Ausgangsnote von 16,40 Punkten ohne Sturz gelungen war. Beim zweiten Gerät erwischte es aber auch ihn. Das Pferd bockte einmal mehr. Ein Fehlgriff und schon lag er am Boden. Zum Glück ohne Verletzung, sodass er die Übung doch noch fertigturnen konnte.

Trotz dieses ärgerlichen Missgeschicks gelangen ihm die folgenden Übungen gut, ja beim Sprung sogar sehr gut. Mit hervorragenden 15,20 Punkten schaffte er die Tageshöchstnote. Schlussendlich reichte es ihm im Mehrkampf mit 83,50 Punkten zum ausgezeichneten vierten Platz und an drei Geräten zur Teilnahme an den Einzelfinals vom Sonntag.

Zwei Stürze im Bodenfinal

Der Start im Bodenfinal gelang ihm am Sonntagvormittag gar nicht nach Wunsch. Als Mitfavorit gestartet, musste er zwei Stürze in Kauf nehmen und weg war die erhoffte Medaille. Nun galt es, diese Enttäuschung möglichst schnell wegzustecken und sich auf den Sprungfinal vom Nachmittag zu konzentrieren. Keine einfache Sache, denn auch an diesem Gerät war er Mitfavorit. Im Gegensatz zum Boden gelangen ihm die beiden verlangten Sprünge aber hervorragend. Mit 14,80 Punkten, dem Durchschnitt aus beiden Sprüngen, legte er eine Supernote vor, welche kein anderer Turner mehr erreichen sollte. Damit stand Michael zum ersten Mal bei der Elite auf dem höchsten Podest.

Unmittelbar nach diesem Erfolgserlebnis hiess es, sich auf den Barren zu konzentrieren, denn dieser Final wurde gleichzeitig mit demjenigen am Sprung durchgeführt. Michael bestand auch diese Drucksituation und beendete mit dem vierten Rang ein gelungenes Wochenende.

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