Sie überwand beim Bärgevent 2026 in Reitnau so viele Höhenmeter wie einmal auf den Kilimandscharo
Raphaela Ziegler sass 12 Stunden und 24 Minuten auf dem Velo und fuhr 6020 Höhenmeter für den guten Zweck

Am vergangenen Wochenende fand vom 14. auf den 15. August der 4. Bärgevent 2026 in Reitnau statt. Bei dem 24-Stunden-Velo-Event sammeln die Teilnehmenden Spenden für die Schweizer Paraplegiker-Stiftung. Dieses Jahr, um dem Rollstuhl-Rugby-Team Nottwil zwei neue Rugbyrollstühle zu finanzieren. Mit dabei war die 20-jährige Rifferswilerin Raphaela Ziegler. Sie nutzte dies einerseits als Training für den 70.3 Ironman in Rapperswil, an dem sie im nächsten Jahr teilnimmt, andererseits wollte sie etwas für einen guten Zweck tun.
Beim Bärgevent sammeln die Teilnehmenden über 24 Stunden hinweg Höhenmeter auf der Rennstrecke hinauf auf den Reitnauer Hausberg und wieder hinab, um symbolische Gipfel zu erklimmen. Es stehen acht virtuelle Ziele zur Auswahl und jeder Teilnehmer setzt sich sein individuelles Ziel. Vom Napf mit 1408 Höhenmetern bis zum Gipfel des Mount Everest mit 8848 Höhenmetern, oder gar bis hinunter zum Marianengraben in zirka 11000 Höhenmetern Tiefe. Raphaela Ziegler nahm sich den Kilimandscharo mit 5895 Höhenmetern vor. Sie wusste: «Es ist eine Challenge, aber es ist machbar.» Um ihr Ziel zu erreichen, benötigte sie 33 Runden à 172 Höhenmeter. Sie machte aber sogar noch zwei mehr und legte so 6020 Höhenmeter zurück. Insgesamt sass sie 12 Stunden und 24 Minuten auf dem Velo, mit einer Pause, um etwas zu essen und zu schlafen von zirka drei Stunden.
Die Sponsoren werden jeweils von den Organisatoren des Bärgevents angefragt. Sie bezahlen entweder eine Pauschale, oder aber pro Runde, darum zählte jeder Höhenmeter, den Raphaela Ziegler und die 99 anderen Teilnehmer zurücklegten.


