Sieben Podestplätze für Ämtler OL-Läufer

5. Nationaler OL und Schweizer Meisterschaft

Die Ämtler OL-Delegation vor dem Gantrisch. (Bild zvg.)
Die Ämtler OL-Delegation vor dem Gantrisch. (Bild zvg.)

Der Schwefelberg liegt im Herzen des Naturparks Gantrisch am Fuss der Voralpengipfel Ochse und Bürgle. Das abwechslungsreiche und herausfordernde Laufgelände besitzt alpinen Charakter. Die Geländemulde zwischen 1300 und 1600 m.ü.M. ist Teil des Quellgebiets der Sense und liegt fast komplett auf einer Gletschermoräne. Kleine bewaldete Geländekammern mit vielen Details und zum Teil dichtem Bodenbewuchs sind von offenen Alpweiden umgeben, welche grösstenteils mit Steinen durchsetzt sind.

Shuttlebusse brachten am Samstag die Läuferinnen und Läufer bei heissen Temperaturen in Laufgelände. Das alpine Gelände, die Hanglage, das kleinräumig strukturierte Relief und der unruhige Untergrund liessen nur selten ein hohes Lauftempo zu. Auch galt es immer wieder, geschickt unter Weidezäunen durchzuklettern, um dann den Hängen entlang zu den Posten zu klettern. Die versierten OL-Cracks August Grüninger (H 80), Enikö Stüdeli-Fey (DAM) und Yvette Zaugg (D65) schafften es aufs Podest.

Grössere Gräben ermöglichten spannende Routenwahlen

Der Gurnigelwald, wo die Langdistanzmeisterschaft stattfand, liegt am Nordrand des Naturparks Gantrisch. Das abwechslungsreiche und herausfordernde, voralpine Gelände liegt zwischen 1000 und 1500 m.ü.M. Durch die Entwässerung Richtung Norden präsentierte sich der Boden feucht, tief und teilweise ruppig. Die mit Moos und Farn überwachsenen Böden, sowie die unzähligen kleinen Wasserrinnen machten das Laufen jedoch optisch und technisch trotzdem zur Freude. Im oberen Teil machte die dichte Bewachsung des Waldes ganz genaues Kartenlesen unentbehrlich. Die vielen Wasserrinnen und Bächlein forderten den OL-Läufern volle Aufmerksamkeit ab. Das eher ruppige Gelände liess nur ab und zu streckenweise ein hohes Lauftempo zu. Die grösseren Gräben im unteren Teil ermöglichten zudem spannende Routenwahlen.

Auch hier glänzten trotz diesem anspruchsvollen Gelände die Säuliämtler Läuferinnen und Läufer Kurt Baumann (H65) mit dem dritten Platz, während die Senioren Walter Bickel mit dem 1. Platz und August Grüninger mit dem 3. Platz (H80) brillierten. Auch Enikö Stüdeli schaffte wieder in ihrer Kategorie den hervorragenden 3. Rang.

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