Starke Reaktion auf den 64 Feldern

Schachclub Wettswil mit Kantersieg

Wettswils Thomas Kuhn siegte souverän. (Bild kakö)

In der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft war der Schachclub Wettswil (1. Liga) grundsätzlich bestrebt, um die Rückkehr in die Nationalliga B zu spielen. Allerdings stand er nach vier Runden ernüchternd erst mit mageren drei Punkten da. Auch, weil immer mal wieder Stammkräfte fehlten und sich das Kader als dünn entpuppt.

Bei hochsommerlichen Temperaturen empfingen die Ämtler im fünften, dem drittletzten, Durchgang zu Hause das dritte Team der Schachgesellschaft Zürich. Und die Heimischen gingen hoch konzentriert zu Werk, im Wissen, dass eine weitere Niederlage sie in die Abstiegsbredouille bringen könnte.

Wichtige Zähler

An den vorderen vier Brettern resultierten ausnahmslos souveräne Siege. Hervorzuheben ist dabei der brillante Auftritt von Daniel Christen, der erstmals seit sehr langer Zeit wieder einmal spielen konnte – und dabei den stärksten gegnerischen Kontrahenten sehenswert austrickste.

Nach knapp vierstündiger Wettkampfdauer stand der ungefährdete 5,5:2,5-Sieg für Wettswil fest, wie auch die Verbuchung zweier weiterer wichtiger Zähler auf das Wettswiler Konto.

Beruhigt in die Sommerpause

Mit fünf Punkten aus ebenso vielen Begegnungen liegt der Schachclub Wettswil aktuell im Mittelfeld. Die letzten beiden Runden finden am 22. August (zu Hause gegen Lenzburg) und am 12. September (auswärts in Trubschachen) statt. Die Ämtler könnten mit zwei Vollerfolgen plötzlich wieder um den zweiten Rang buhlen, der zu Aufstiegsspielen berechtigt. Allerdings müssten da einige Faktoren beziehungsweise Resultate von Mitkonkurrenten zusammenpassen. (kakö)

Schweizer Meisterschaft, 1. Liga, 5. Runde, Wettswil vs. Zürich III 5,5:2,5

Andreas Huss (2217 Elo) – Eduard Cervelli (2122) 1:0, Daniel Christen (2255) – Felix Csajka (2160) 1:0, Marcel Hug (2208) – Martin Petri (1999) 1:0, Thomas Kuhn (2093) – Thomas Kummle (1976) 1:0, Kaspar Köchli (2007) – Andreas Trümpler (2019) remis, Hanspeter Bieri (2086) – Evan Quistad (1827) 0:1, Theo Heldner (1959) – Aleksis Köpke (1669) 1:0, David Klee (1938) – Georges Brigati (1800) 0:1.

Tabelle (nach 5 von 7 Runden):

1.Baden-Brugg, 9 Punkte (26,5 Brettpunkte); 2. Zug, 7 (24); 3. Entlebuch, 7 (21,5); 4. Trubschachen, 6 (20); 5. Wettswil, 5 (23); 6. Lenzburg, 4 (19); 7. Zürich 3, 2 (14); 8. Tribschen 2, 0 (12).

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