Urs Huber landet neben dem Mountainbike-Transalp-Podest

Nach dem Auftaktsieg wurde Radrennclub-Amt-Leistungsträger Urs Huber und sein deutscher Rennpartner Karl Platt buchstäblich vom Transalp- Podest geschwemmt. Wetterglück hatten dagegen die Organisatoren auf der offenen Radrennbahn.

Karl Platt (vorne) und Urs Huber haben ihre hochgesteckten Ziele an der Bike-Transalp nicht ganz erreicht: Rang 4. (Bild BIKE Transalp)
Karl Platt (vorne) und Urs Huber haben ihre hochgesteckten Ziele an der Bike-Transalp nicht ganz erreicht: Rang 4. (Bild BIKE Transalp)

«Mit jeder meiner Transalp-Teilnahmen falle ich im Schlussklassement um einen weiteren Rang zurück. 2011 bei meiner ersten Teilnahme mitKonny Looser konnten wir noch gewinnen. Beim vierten Start, dem zweiten Mal mit Karl Platt, ist es noch Rang vier. Im nächsten Jahr möchte ich diese Serie gerne abbrechen und wieder vorne beginnen», analysierte Urs Huber, mit einer gehörigen Portion Galgenhumor, die am Samstag in Riva del Garda zu Ende gegangene Alpenüberquerung.

Nach dem Auftaktsieg setzte der grosse Regen ein, von dem das«Bulls»-Duo Huber/Platt buchstäblich vom Podest geschwemmt wurde. Offensichtlich wurde dabei auch, dass der 36-jährige Deutsche am Berg nicht die Leistungsfähigkeit seines 28-jährigen Rennpartners erreichte.

Dennoch schafften die beiden weitere Achtungserfolge: Sie wurden dritte auf der Königsetappe und kehrten nach dem folgenden vierten Teilstück wieder als dritte aufs Podest zurück. Ein Defekt an Platts Bike auf der fünften Etappe zerstörte dann aber die Hoffnung auf einen Podestplatz restlos.

Am Ende fehlten 26 Minuten auf den dritten Platz, der von den Topcracks Alban Lakata und Kristian Hynek gewonnen wurde, die viel Materialpech zu beklagen hatten. Erstmals wurde das Rennen von Vorjahressiegern gewonnen, der deutschen Paarung Markus Kaufmann und Jochen Käss, gefolgt von Daniel Geismayr (Ö) und Hannes Genze (De).

Bald folgen Urs Hubers letzte Saisonhöhepunkte: Die Schweizer Bike-Marathon Meisterschaften in drei, beziehungsweise der Grand Raid in vier Wochen.

Oldtimer als Publikumsmagnete

Auch die Aktivitäten auf der offenen Rennbahn in Oerlikon wurden vom Wetter tangiert. «Indianapolis», die Präsentation klassischer Rennfahrzeuge aus verschiedenen Epochen, musste von Dienstag auf den Donnerstag verschoben werden. Dann aber spielte das Wetter mit. Beklatscht von mehreren Tausend Zuschauern konnten die Oldtimer ihre Runden auf der offenen Rennbahn drehen. Zum Schluss waren auch die Steher wieder im Einsatz. Dem Duo Dino Rey mit Michael Albon an der Rolle lief es nicht ganz so gut wie in der Vorwoche. Einzig Europameister und Sieger Mario Birrer sowie Schweizermeister Giuseppe Atzeni beendeten den Wettkampf ohne Rundenverlust. Rey/Albon büssten vier Runden ein und wurden siebte. Am Dienstag gehts weiter mit Sprint-Wettbewerben (Ernst-Bretscher-Memorial), Scratchrennen, Punkte- und Ausscheidungsfahren – wenn das Wetter mitspielt. Die Prognose am Sonntagabend sah allerdings nicht danach aus. Weitere Informationen: rennbahn-oerlikon.ch.

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