Urs Huber sichert sich vierten Schweizer Meistertitel

Urs Huber hat seine Ankündigung wahr gemacht und feiert mit dem fünften Iron-Bike-Triumph zugleich seinen vierten Marathon-SM-Titel plus den sechsten Sieg in der nationalen Bike Marathon Classics. Auf der 53-km-Distanz ist Jacqueline Schneebeli die Schnellste.

Urs Huber (Mitte) freut sich in Einsiedeln über die vierte Goldmedaille an Bikemarathon-Schweizermeisterschaften. Links der zweitplatzierte Hansueli Stauffer, rechts der drittplatzierte Konny Looser. <em>(Bilder Martin Platter)</em>

Urs Huber (Mitte) freut sich in Einsiedeln über die vierte Goldmedaille an Bikemarathon-Schweizermeisterschaften. Links der zweitplatzierte Hansueli Stauffer, rechts der drittplatzierte Konny Looser. <em>(Bilder Martin Platter)</em>

Junioren-Crosscountry-Schweizermeisterin Jacqueline Schneebeli aus Hauptikon siegt überlegen auf der 53-km-Strecke des Iron Bike Race.

Junioren-Crosscountry-Schweizermeisterin Jacqueline Schneebeli aus Hauptikon siegt überlegen auf der 53-km-Strecke des Iron Bike Race.

Es war ein überaus erfolgreicher Sonntag für die Säuliämtler Marathon-Biker, die am Iron Bike Race in Einsiedeln antraten. In der Hauptkategorie über 101 km, die zugleich als Bikemarathon-Schweizermeisterschaft ausgeschrieben war, drückte Urs Huber dem Rennen seinen Stempel auf. Bei halber Distanz in der Steigung zu Wisstannen vermochte sich der Mettmenstetter zusammen mit Bike-Marathon-Classics-Leader Hansueli Stauffer vom Rest abzusetzen. Fortan fochten die beiden ein erbittertes Duell um den Schweizermeistertitel und den Gesamtsieg in der Bike Marathon Classics aus. Mit dem besseren Ende für Huber. «Meine Taktik ist perfekt aufgegangen. Ich habe damit gerechnet, dass ich mich am Spirstock von Stauffer absetzen kann. Doch er hat die Lücke in der langen Abfahrt bis nach Brunni nochmals geschlossen. Er ist stark runtergefahren. Aber mir war nicht entgangen, dass er bergauf Mühe mit meinem Tempo bekundete. Deshalb habe ich in der vorletzten Steigung zum Bogenfang gleich nochmals angegriffen und kam erneut weg – diesmal bis ins Ziel», rekapitulierte Huber den Titelkampf und ergänzte: «Dieser Titel ist für mich eine Genugtuung, nachdem ich das rote Trikot mit dem weissen Schweizerkreuz im Vorjahr wegen eines Schlüsselbeinbruchs kampflos hatte abgeben müssen.» Auch in diesem Jahr brach sich Huber bei einem Sturz sieben Wochen vor dem Titelkampf das Schlüsselbein. Doch diesmal erwies sich die Verletzung als weit weniger gravierend. «Dazu kam, dass das Wetter bei meinen Renneinsätzen stets perfekt mitgespielt hat», erklärt der 33-Jährige und freut sich: Alles was jetzt noch komme, sei Zugabe.

Perfekter Saisonabschluss

Auch Cross-Country-Junioren-Schweizermeisterin Jacqueline Schneebeli hatte in Einsiedeln Grund zur Freude. Sie gewann das Rennen der Frauen über die 53-Kilometer-Distanz. «Cool! Ich bin megazufrieden, denn ich habe mein Ziel erreicht. Ein schöner Saisonabschluss», sagte die Hauptikerin im Ziel. Sie habe sich das Rennen gut einteilen können. «Gleich in der ersten Steigung habe ich mich vorne eingereiht. Danach hatte ich immer wieder Partner, die mir ein Teil der Führungsarbeit abnahmen. So lief das perfekt bis ins Ziel.» Auf eine Fahrzeit von zweieinhalb Stunden nahm Schneebeli ihren Mitstreiterinnen 13 Minuten und mehr ab!

 

 

 

Weitere Artikel zu «Sport», die sie interessieren könnten

Das Schweizer Powerchair-Team ist glücklich – die Schweiz ist Weltmeister! (Bild Tamara Reichle)
Sport08.06.2026

Weltmeister auf Rädern – die Schweiz schreibt Powerchair-Hockey-Geschichte

Die Schweiz besiegt in einem spannenden WM-Final die Niederlande mit 5:3 – mit Beteiligung aus dem Säuliamt
Flavio Peter, bester Spieler der Saison. (Bild Kaspar Köchli)
Sport01.06.2026

Grosse Ehre für WB-Spieler

Flavio Peter wurde zum besten Spieler der Saison gekürt
Auch auf der Rennbahn übernimmt der Ottenbacher Cedric Graf sogleich die Führung hinter Schrittmacher Dino Rey.(Bild Martin Platter)
Sport01.06.2026

Erster Elite-Sieg für Cedric Graf

Erfolgreiche Säuliämtler am Pfingstrennen in Ehrendingen und auf der offenen Rennbahn