WB bringt FCZ ins Schwitzen

Die Ämtler bieten dem 13-fachen Schweizer Meister beim 0:2 hartnäckig Paroli

Rauchgeschwängerte Luft im WB-Stadion; FCZ-Captain und Goalie Yanick Brecher stand in Hälfte zwei oftmals im Mittelpunkt. (Bild Kaspar Köchli)

Im Schweizer Cup empfing der FC Wettswil-Bonstetten mit dem FC Zürich zum wiederholten Mal ein Team aus der Super League. Mit viel Herzblut gelang es WB im Vorfeld, alles für das Fussballfest anzurichten. Die Sportanlage Moos wurde zur functiomed-Arena umgebaut, die mit dem neuen Rekord von 5300 Zuschauenden ausverkauft war. Die Stadtzürcher nahmen die Partie ernst. Trainer Mitchell van der Gaag stellte sein Team im Vergleich zur letzten Meisterschaftspartie lediglich auf drei Positionen um. Der Favorit startete, seiner Rolle gerecht werdend, mit deutlich mehr Spielanteilen und Ballbesitz. Allerdings tauchte WB einmal nicht ungefährlich vor Zürichs Tor auf. Dessen Hüter Yanick Brecher bereinigte die Situation herauseilend. Auf der Gegenseite brillierte sein Antipode Luca Thaler pantherhaft bei einem Kopfball von Mariano Gomez, musste sich jedoch später von Umeh Emmanuel bezwingen lassen. Nach Wiederanpfiff traute sich WB in der Offensive unerschrocken mehr zu, während sich der FCZ enttäuschend mit dem Halten des Resultats begnügte. Dabei unterliefen ihm ab und zu haarsträubende Fehler. Dies eröffnete WB drei hochkarätige Gelegenheiten. Jak Mesto stürmte in den «Sechzehner», wo er zu Fall gebracht wurde. Er gab Auskunft: «Es war ein hartes Laufduell, bei dem wir beide den Körper einsetzten. Am Schluss hält er mich aber zurück, da wäre ein Penalty okay gewesen.» Kurz vor Spielende scheiterte Luca Rüegger nach seiner subtilen Balleroberung mutterseelenallein an Brecher, und Gabriel Di Battistas Nachschuss wurde glückhaft um den Pfosten gelenkt. Schliesslich rutschte Di Battista in der 90. Minute in einen Flankenball, spedierte das Spielobjekt aber über das Gehäuse. Und im Gegenzug setzte der FCZ mit herrlich geführtem Angriff den 0:2-Schlusspunkt.

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