Maurer – oder doch Laborantin?

Vergangenes Wochenende hatten Jugendliche die Möglichkeit, sich an der Ämtler Berufsmesse in Bonstetten einen Eindruck von knapp 60 verschiedenen Lehrberufen zu machen.

Was bedeutet der Beruf als Laborantin? Die Standbesucherin darf hier all ihre Fragen stellen.<em> (Bild Mohammed Shahin)</em>
Was bedeutet der Beruf als Laborantin? Die Standbesucherin darf hier all ihre Fragen stellen.<em> (Bild Mohammed Shahin)</em>

Viele, viele Jugendliche, eine Frage: Was will ich werden? Und weil Identität wohl kaum irgendwo so stark an den Beruf gekoppelt ist wie in der Schweiz, lautet die Antwort dann nicht «ein erfüllter Mensch» oder «möglichst berühmt», sondern zum Beispiel: «Schreinerin», «Maurer», «Chemielaborantin» oder «Kleinkinderzieher».

Doch: Welchen Abschluss braucht es für die Lehre als Automechanikerin? Wie sieht der Tagesablauf eines Kleinkinderziehers aus? Und welche Schulfächer sind als Chemielaborantin wichtig? Das konnten die Sekundarschülerinnen und -schüler aus dem Säuliamt und den angrenzenden Regionen am vergangenen Freitag und Samstag an der Berufsmesse in Bonstetten erfahren – und zwar einmal mehr nicht von Berufsberaterinnen oder Lehrlingsbetreuern, sondern von den Lernenden selbst.

Diese hatten sich in teils aufwändiger Arbeit auf die beiden Tage vorbereitet und repräsentierten nun an den selbstgestalteten Ständen ihren Lehrbetrieb und den Berufsstand. Ob Bankfiliale, Schreinerei oder Autogarage, ob Kinderkrippe, Elektroinstallationsfirma oder Lebensmittelgeschäft: An 38 Ständen waren diverse bekannte Firmen aus der Region vertreten – und gegen 60 Lehrberufe wurden vorgestellt. Während am Freitag die Schulklassen gemeinsam vor Ort waren, bot der Samstag auch Eltern Gelegenheit, sich mit ihren Kindern gemeinsam aus erster Hand über die Berufswahl zu informieren. Ein Angebot, das rege genutzt wurde. Zahlreiche Jugendliche waren an diesen beiden Tagen an den Ständen anzutreffen.

 

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