Spende statt Spielnachmittag

Am Mittwoch, 27. Mai, hätte der traditionelle Spielnachmittag in der Kinder-Reha Schweiz in Affoltern stattgefunden. Wegen Corona musste er abgesagt werden. Der Rotary Club ­Zürich-Knonaueramt spendet der Institution die für den Anlass budgetierten 1000 Franken.

Hans Peter Hefti, Präsident Rotary Club Zürich-Knonaueramt, übergibt auf dem Spielplatz die Spende an Ruth Meierhofer von der Kinder-Reha Schweiz. Im Hintergrund Stephan Jöhl, Jugendverantwortlicher vom Rotary Club. (Bild Marianne Voss)
Hans Peter Hefti, Präsident Rotary Club Zürich-Knonaueramt, übergibt auf dem Spielplatz die Spende an Ruth Meierhofer von der Kinder-Reha Schweiz. Im Hintergrund Stephan Jöhl, Jugendverantwortlicher vom Rotary Club. (Bild Marianne Voss)

Der Spielnachmittag in der Kinder-Reha Schweiz oberhalb von Affoltern ist seit Jahrzehnten eine feste Tradition. Mitglieder von Lions Club und Rotary Club aus dem Knonauer Amt helfen jeweils bei der Organisation, packen kräftig mit an und finanzieren auch Preise und Verpflegung. Am vergangenen Mittwoch hätte der beliebte Spielnachmittag wieder stattfinden sollen. Corona hat die Durchführung verhindert. Das bedauern viele: Die Kinder der Reha, die vielen kleinen und grossen Gäste aus der Umgebung und auch die Ämtler Rotarierinnen und Rotarier.

Rotary-Präsident Hans Peter Hefti und Stephan Jöhl, Jugendverantwortlicher, berichten von dem Anlass, an dem sie sich jeweils mit viel Freude und Herzblut für die Kinder einsetzen. «Das ­Begleiten der Kinder von Spielposten zu Spielposten ist für uns immer eine grosse Herausforderung und auch ein ­eindrückliches Erlebnis, das uns alle jedes Mal sehr bereichert. Wir nehmen nach jedem Anlass viel für uns persönlich mit. Es ist ein wunderschönes ­Geben und Nehmen.»

Spenden-Übergabe – und nächstes Jahr wieder ein Spielnachmittag

Doch dieses Jahr ist das alles nicht möglich. Der Rotary Club aus dem Knonauer Amt hat aber beschlossen, den bereits budgetierten Betrag für den Spiel­nachmittag trotzdem der Kinder-Reha Schweiz in Affoltern zukommen zu ­lassen. Hans Peter Hefti und Stephan Jöhl übergaben eine Spende von 1000 Franken an Ruth Meierhofer-Luzi, die ­Leiterin Ökonomie und Verwaltung. Sie freute sich sehr und erklärte: «Die Einrichtungen für Freizeitaktivitäten müssen wir ausschliesslich mit Spenden finanzieren. Daher sind wir immer sehr dankbar um solche Zuwendungen, mit denen wir beispielsweise Geräte instand halten oder ersetzen ­können.»

Die beiden Vertreter des Rotary Clubs betonten anlässlich der Übergabe: «Wir leisten gerne einen Beitrag an die Arbeit hier in der Kinder-Reha. Natürlich freuen wir uns schon auf den Spielnachmittag nächstes Jahr und hoffen, dass wir dann wieder mithelfen ­können.»

Weitere Artikel zu «Bezirk Affoltern», die sie interessieren könnten

Wo heute eine Wiese ist, stand an der Oberholzerstrasse im Bereich zwischen Affoltern und Mettmenstetten in römischer Zeit ein Gutshof – es war wohl einer der grössten Gutshöfe im ganzen Kanton. Daniel Käch von der Kantonsarchäologie Zürich h
Bezirk Affoltern20.07.2026

Knonauer Amt war schon zur Zeit der Römer recht dicht besiedelt

Eine gross angelegte Untersuchung dokumentiert zahlreiche alte Gutshöfe und Siedlungen
Regelmässig führt die Reuss Hochwasser. Auf dem Bild, das Hochwasser vom 17. Juli 2021, aufgenommen von der Aargauer Seite. In der Bildmitte das besonders gefährdete Pontonierhaus Ottenbach. (Archivbild)
Bezirk Affoltern20.07.2026

Plausch und Körperpflege: «Ab in die Reuss!»

Sommerserie «Grenzen» (5): Historischer Rückblick auf den Grenzfluss Reuss
Daniel Käch im Feld. (Bild Rachel D’Angelone, Kantonsarchäologie Zürich)
Bezirk Affoltern20.07.2026

«Diese Arbeit ist meine grosse Leidenschaft»

Fortsetzung des Artikels über die römische Besiedelung des Knonauer Amtes