«Als klassischer Dienstleister stehen für mich Menschen und ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt»

Marcel Niederer (61), parteilos, neu

In meinen über 40 Jahren Tätigkeit in der Finanzbranche sammelte ich wertvolle Erfahrungen aus verschiedenen Branchen wie auch Institutionen. Durch meine Beratertätigkeit lernte ich, unterschiedliche Probleme je nach Situation pragmatisch oder individuell und detailliert zu lösen. Als klassischer Dienstleister und mit 20 Jahren Führungserfahrung stehen für mich Menschen und ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt. Zudem wohne ich seit 30 Jahren in Ottenbach, und unsere Kinder haben hier ihre Schulzeit verbracht.

Da es meine erste Amtszeit ist, stehen für mich Zuhören, Lernen und Verstehen im Vordergrund. In einem zweiten Schritt setze ich mich abhängig vom Bedarf für Optimierungen der Prozesse und Digitalisierung ein. Generell gilt es wie überall, dass wir uns Stillstand nicht leisten können. Dies ist auch verbunden dem Wunsch, die Attraktivität von Ottenbach für die heutigen wie auch für zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner weiter steigern zu können.

Ottenbach steht mit der Sanierung des Hallenbades und der Zentrumsentwicklung vor grossen Herausforderungen. Daneben stehen auch weitere wichtige Themen an. Ich denke, dass in diesen Aufgaben die Kräfte gebündelt werden müssen, bevor weitere Projekte angepackt werden können. Ein Thema, dass ich in meinem Umfeld feststelle, ist die «Abwanderung» von jüngeren Generationen. Da ich jedoch keine konkreten Zahlen über die demografische Entwicklung in Ottenbach habe, ist diese Wahrnehmung rein subjektiv.

Der Charakter und das Dorfbild von Ottenbach sind sehr liebenswürdig. Ottenbach ist für mich eine Ruheoase. Ich bin überzeugt, das geht anderen Menschen auch so. Das (meist) friedliche Miteinander zieht sich von der Nachbarschaft, über die Gemeinde bis hin an gesellige Veranstaltungen. Man kennt sich und man grüsst sich noch. Spaziergänge in Ottenbach sind für alle Sinne ein Genuss. Das soll auch so bleiben. Das ist auch ein Wink auf die geplanten Windräder, welche den Wald und die Landschaft dauerhaft schädigen.

Weitere Artikel zu «Bezirk Affoltern», die sie interessieren könnten

Landwirt beim Heuwenden bei Bonstetten: Für einen zweiten Schnitt hat das Gras noch gereicht, ob es für einen üblichen dritten Schnitt reichen wird, gilt derzeit als eher unwahrscheinlich. (Bilder Daniel Vaia)
Bezirk Affoltern13.08.2026

Die grosse Trockenheit

Zwei Monate Hitze und praktisch keine Niederschläge: Die Spuren im Säuliamt sind unübersehbar
Bis vor Kurzem Gegnerinnen, jetzt gemeinsam im Team: Die neu gegründeten C-Juniorinnen des FF Albis Süd. (Bild zvg)
Bezirk Affoltern13.08.2026

Geeint zum Start der Saison

«Frauenfussball Albis Süd»: Erstmals wird gemeinsam Fussball gespielt
So soll der Erweiterungsbau des Sammlungszentrums in Affoltern eines Tages ausehen. Derzeit ist ungewiss, wann der  Baustart erfolgt. (Visualisierung Zimmermann Sutter Architekten AG/indievisual.ch)
Bezirk Affoltern13.08.2026

Ergänzungsbau verzögert sich

Sammlungszentrum: Wegen eines hängigen Verfahrens erfolgt der Baustart nicht wie geplant