«Apfelraub in Affoltern» - Seite 1

Krimizeit - Teil 1

Fehlt hier eventuell ein Apfel – oder ist das eine Täuschung? (Bild zvg)
Fehlt hier eventuell ein Apfel – oder ist das eine Täuschung? (Bild zvg)

Es war wieder einmal ein typisch dunkler und nebelverhangener Januarmorgen in Affoltern. Gerade zu Beginn des neuen Jahres machte sich eine kleine dunkle Gestalt auf den Nachhauseweg nach einer durchtanzten und durchzechten Nacht. Alleine torkelte der nicht mehr ganz junge Mann durch die Obere Bahnhofstrasse und pfiff ein Lied vor sich hin, das ihm nicht mehr aus dem ebenso nebelverhangenen Kopf ging. Ausgerechnet vor dem Gebäude der Stadtverwaltung, wo auch der Polizeiposten der Städtischen Ordnungshüter untergebracht ist, kam er ins Straucheln, setzte sich auf die Treppe des Kopfbaus, wie das Gebäude auch genannt wird, und versuchte, den Nebel in seinem Kopf von dem dichten Nebel auf der Strasse zu trennen. Was nicht leicht war. Da stiess sein Auge auf das Kunstwerk von Yves Netzhammer, das vier Äpfel zeigt. Als er sich herunterbeugte, um einen davon aufzulesen und nach Hause mitzunehmen, blitzte ein kleines, aber scharf geschliffenes Beil im Strahl der ersten Morgensonne auf. Der Mann hatte kaum Zeit, es zu betrachten, da senkte sich das Beil schon auf ihn nieder. Er wurde direkt im Nacken getroffen und war schon tot, bevor er auf dem Asphalt aufschlug. Eine rote Blutlache breitete sich rasch aus. Der Mörder steckte die Äpfel ein und entfernte sich gemächlich. (red)

Dieser Krimi wird fortlaufend von interessierten Redaktoren und Redaktorinnen und freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weitergesponnen. Der Verlauf und der Ausgang der Geschichte sind noch offen. Die Redaktion freut sich auf Input aus der Leserschaft. Wie soll es weitergehen, wer ist der Täter oder die Täterin? Oder sind es gar mehrere? redaktion@affolteranzeiger.ch

Teil 2 lesen Sie hier.

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