Asbest verzögert Rückbau

Noch wird auf dem Areal des Kindergarten Breiten nicht abgerissen

Urs Inderbitzin, Maschinist des Bauunternehmens Saredi AG, vor dem Kindergarten Breiten in Affoltern. (Bild Livia Häberling)
Urs Inderbitzin, Maschinist des Bauunternehmens Saredi AG, vor dem Kindergarten Breiten in Affoltern. (Bild Livia Häberling)

Am 27. November 2022 haben die Affoltemer Stimmberechtigten einem neuen Vierfach-Kindergarten mit Schülerhort und Büros für Kindergärtenleitung und Schulverwaltung an der Breitenstrasse deutlich zugestimmt. 12,1 Millionen Franken wurden dafür gesprochen. Bevor der Neubau entstehen kann, müssen die alten Gebäude noch abgerissen werden. Eigentlich hätte der Rückbau am Montag vergangener Woche starten sollen, erzählt Urs Inderbitzin, Maschinist bei der Bauunternehmung Saredi AG, die den Rückbau leitet. Nun gab es bei einem der Gebäude jedoch eine unliebsame Überraschung: Unter den Dachziegeln des Riegelhauses (siehe Bild) kamen Eternitplatten zum Vorschein, also Faserzementplatten, die bis in die späten 80er-Jahre mit Asbest hergestellt wurden. «Irgendeine Überraschung gibt es bei jedem Abbruch», weiss Inder­bitzin aus Erfahrung. Nun wird eine Spezialfirma die Platten in Handarbeit abmontieren müssen. Wie zeitnah das möglich sein wird, war am Freitag noch offen. Inderbitzin rechnet mit zwei bis drei Wochen Verzögerung.

Für den Maschinisten gibt es auf dem Gelände vorerst aber noch genug anderes zu tun: Das Areal muss fertig umzäunt werden, und auch der Wasseranschluss ist noch nicht ganz parat, um beim Abbruch den Staub unter Kontrolle zu halten. Zudem müssen in den ­Gebäuden noch die Fenster und Möbel entfernt werden. Ungefähr anderthalb Monate wird es dauern, bis auf dem ­Breiten-Areal von den alten Gebäuden nichts mehr zu sehen sein wird. Der Bezug des neuen Vierfachkindergartens ist im Frühjahr 2025 vorgesehen. (lhä)

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