Auch ohne Feuer gibt es interessante Festprogramme

Weitere Veranstaltungen zum 1. August im Säuliamt – Fortsetzung von Seite 1

Augrund der aktuellen Lage ist das Entfachen von Feuern und das Abfeuern von Feuerwerk im ganzen Knonauer Amt verboten. Die Stadt Affoltern macht im ganzen Stadtgebiet darauf mit Plakaten aufmerksam. (Bild Florian Hofer)
Augrund der aktuellen Lage ist das Entfachen von Feuern und das Abfeuern von Feuerwerk im ganzen Knonauer Amt verboten. Die Stadt Affoltern macht im ganzen Stadtgebiet darauf mit Plakaten aufmerksam. (Bild Florian Hofer)

Die Hedinger Bundesfeier am 1. August beginnt um 18 Uhr auf der Weiherwiese mit dem Empfang durch den Gemeinderat mit Apéro und anschliessender Festwirtschaft, organisiert vom Turnverein. Der Musikverein Hedingen sorgt für Stimmung. Um 20 Uhr hält Beat Schmid die Festrede – nach der Begrüssung der Gemeindepräsidentin Nicole Doppler. Bei Einbruch der Dunkelheit startet der Lampionumzug der Kinder. Dafür sind nur LED-Kerzen erlaubt. Das traditionelle Höhenfeuer ist abgesagt.

In Stallikon öffnet die Festwirtschaft um 18 Uhr. Bis 19 Uhr lädt der Gemeinderat zum Apéro. Die Musikgesellschaft Stallikon gibt ab 20 Uhr ein Konzert. Um 21 Uhr spricht der ehemalige Nationalrat und HEV-Schweiz-Präsident Hans Egloff. Um 21.45 Uhr wäre der Umzug zum Höhenfeuer auf dem Weidhoger geplant gewesen, dieser Programmpunkt fällt wegen des allgemeinen Feuer- und Feuerwerkverbots aus. Der Festbetrieb mit Tanzmusik mit Pit’s Music Project findet wie geplant statt.

Auf dem Stampfiplatz in Knonau ist der Festbeginn mit Wirtschaft um 19 Uhr auf dem Stampfiplatz anberaumt. Organisator ist der Feldschützenverein. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Fyrabig Musig. Gemeinderätin Brigitta Trinkler übernimmt die Begrüssungsworte. Walter «Wäde» Grimmer, Präsident der Kirchenpflege und Inhaber von Kraut & Rosen, hält die Festrede. Danach stehen Alphornklänge mit dem Echo vom Röhrliberg auf dem Programm.

Hausens 1.-August-Feier steht unter dem Motto «zäme sii und gnüsse». Um 18.30 Uhr ist die Eröffnung der Festwirtschaft auf dem Löwenplatz (bei schlechtem Wetter im Löwensaal). Um 19 Uhr steht die Begrüssung und Festrede des neuen Gemeindepräsidenten Sven Kammer auf dem Programm. Das Abendessen (offeriert von der Gemeinde – Wurst, Risotto, Kartoffelsalat) beginnt um 19.30 Uhr. 22 Uhr: Öffnung der Löwen-Bar für einen Schlummertrunk.

In Aeugst beginnt das Fest um 17 Uhr auf dem Bolet beim Schützenhaus (bei schlechtem Wetter unter Zeltdächern). Die Festwirtschaft wird durch die Feuerwehr Aeugst betrieben. Jedes Kind erhält eine Wurst zum Selber-Braten und ein Glas Most. Roland Erichsen begleitet mit dem Alphorn durch den Abend. 19.45 Uhr: Platzkonzert der Harmonie Affoltern; 20 Uhr: Läuten der Kirchenglocken und Begrüssung und Gedanken zum 1. August von Gemeindepräsidentin Gisèle Stoller Laubi. Danach wäre ein Höhenfeuer (je nach Wetterlage) geplant gewesen. Auch dieses Höhenfeuer wird aufgrund des allgemeinen Feuer- und Feuerwerkverbots nicht durchgeführt.

In Rifferswil und Kappel sind in diesem Jahr keine offiziellen Feiern geplant. Aber: Im Park Seleger Moor findet ein traditioneller 1.-August-Brunch statt. Das Park-Beizli (geführt durch das Restaurant Löwen aus Hausen) bietet hierfür eine stimmungsvolle Naturkulisse.

Allgemeines Feuerverbot

Achtung: Aktuell gilt ein allgemeines Feuer- und Feuerwerkverbot. Das Entfachen von Feuern und das Abfeuern von Feuerwerk ist im ganzen Säuliamt verboten. Sofern sich die Situation nicht entspannt, gilt das allgemeine Feuerverbot auch während der Feiern vom 31. Juli und am 1. August. Es ist also möglich, dass die vereinzelt angekündigten Höhenfeuer nicht stattfinden können.

Pro Natura macht noch auf einen anderen Punkt aufmerksam. Höhenfeuer stellen laut der Naturschutzorganisation eine Gefahr für Igel ebenso wie für viele Nagetiere, Reptilien, Amphibien und zahlreiche Insekten dar. Diese suchen nämlich in solchen Holzhaufen gerne Zuflucht. Sie nutzen sie als Versteck, um sich auszuruhen, sich fortzupflanzen und sich vor Beutegreifern zu schützen. Verantwortliche für Höhenfeuer werden dazu aufgerufen, die Holzhaufen erst sehr kurzfristig aufzustellen oder einen bereits länger bestehenden Holzstapel vor dem Anzünden umzuschichten. Brennt das Holz erst einmal, neigen die meisten Tiere dazu, sich noch tiefer zu verstecken, anstatt zu flüchten, sagt Pro Natura.

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