Autoscooter, Zuckerwatte und Stimmung

Chilbi-Wochenende im Bezirk: Ein Besuch in Knonau und Bonstetten

Süsse Stärkung in Knonau.

Süsse Stärkung in Knonau.

An der Schiessbude bewiesen Jung und Alt ihre Treffsicherheit.

An der Schiessbude bewiesen Jung und Alt ihre Treffsicherheit.

Auch in Bonstetten war der Zuckerwattestand ein Highlight.

Auch in Bonstetten war der Zuckerwattestand ein Highlight.

Buntes Treiben an der Chilbi in Bonstetten.

Buntes Treiben an der Chilbi in Bonstetten.

Sie hatten grossen Spass in Knonau (von links): Cristian, Niklas, Ivo und Tyler.

Sie hatten grossen Spass in Knonau (von links): Cristian, Niklas, Ivo und Tyler.

Nicht nur Nostalgiker lieben den Autoscooter in Knonau. (Bilder Nico Ilic)

Nicht nur Nostalgiker lieben den Autoscooter in Knonau. (Bilder Nico Ilic)

Am Wochenende verwandelten sich gleich zwei Gemeinden im Bezirk in bunte Festplätze: In Knonau und Bonstetten lockte die traditionelle Chilbi zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Auch wenn die beiden Anlässe unterschiedlich waren, war die Stimmung in beiden Gemeinden ausgelassen.

Wer den Weg nach Knonau fand, traf auf eine Chilbi mit breitem Angebot. Zahlreiche Stände, farbenfrohe ­Beleuchtung und die bekannten Fahrgeschäfte prägten das Bild. Das Fest­gelände auf einem grossen Parkplatz liess Platz für alle.

Die, die gekommen waren, liessen sich die Stimmung nicht nehmen. Besonders die Kinder genossen das Angebot – ob beim Ballwerfen, an der Schiessbude oder mit einer Zuckerwatte. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, ob mit einer Bratwurst oder einer Portion Pommes.

Bonstetten mit zusätzlichen Ständen

Wenige Kilometer weiter, in Bonstetten, zeigte sich ein etwas anderes Bild. Die Chilbi fiel hier kompakter aus, doch lockten zusätzliche Marktstände zahlreiche Gäste an. Neben den klassischen Attraktionen sorgten kleine Verkaufsstände für Abwechslung.

Diese Mischung schien gut anzukommen: Der Besucherandrang war gross, und auf dem Festgelände herrschte bis in die Abendstunden ein fröhliches Gedränge. Familien schlenderten von Stand zu Stand, Jugendliche verabredeten sich beim Autoscooter, und viele Erwachsene nutzten die Gelegenheit, alte Bekannte zu treffen.

Autoscooter als Publikumsliebling

Egal ob in Knonau oder in Bonstetten – eine Attraktion stach an beiden Orten besonders heraus: der Autoscooter. Bis spät in die Nacht hinein drängten sich Kinder, Jugendliche und auch so mancher Erwachsene auf die bunten Fahrzeuge. Das laute Krachen der zusammenstossenden Wagen, das Blitzen der Lichter und die Musik aus den Lautsprechern gehörten zur unverwechselbaren Geräuschkulisse dieses Chilbi-Wochenendes.

Dorfgemeinschaft in Feierlaune

Die Chilbi ist im Bezirk nicht nur ein Anlass für Fahrspass und Zuckerwatte, sondern auch ein wichtiger sozialer Treffpunkt. Besonders spürbar war dies in den Abendstunden, als sich die Festplätze langsam füllten und die Stimmung immer ausgelassener wurde. Viele Besucherinnen und Besucher blieben bis tief in die Nacht.

«Genau das macht für mich die Chilbi aus: Man trifft Leute, die man schon lange nicht mehr gesehen hat, und kommt einfach ins Gespräch», meinte ein Bonstetter Besucher. Ähnlich klang es in Knonau, wo die familiäre Atmosphäre von vielen geschätzt wurde.

Das Chilbi-Wochenende im Bezirk hat damit einmal mehr gezeigt, wie lebendig die Tradition weiterhin ist. Auch wenn sich die Anlässe in Grösse und Ausgestaltung unterscheiden, bleibt die Chilbi ein Fixpunkt im Gemeindekalender. So oder so: Das vergangene Wochenende hat die Dorfgemeinschaften von Knonau und Bonstetten zusammengebracht, für leuchtende Kinderaugen gesorgt und bewiesen, dass die Chilbi nichts von ihrem Charme verloren hat.

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