Begehrtes Christbaumverbrennen in Affoltern
Am Samstag wurden in Affoltern über 200 Bäume verbrannt. Zusammen mit der Festwirtschaft ein geselliger Anlass für die Region.
Nach zwei Jahren coronabedingt abgespecktem Programm des Christbaumverbrennens in Affoltern, konnte der Anlass in diesem Jahr wieder wie gewohnt durchgeführt werden. Der nicht allzu kalte, trockene Samstagabend führte zu einem grossen Publikumsaufmarsch. «Es ist ein Kommen und Gehen», führte der Verantwortliche Andreas Steiner gegenüber dem «Anzeiger» aus. Er ist Präsident des Vereins zur Erhaltung alten Feuerwehrmaterials, kurz Vefa, welcher seit acht Jahren das Christbaumverbrennen in Affoltern organisiert. Es ist beeindruckend, wie schnell die dürren Bäume Feuer fangen und wie die Funken in den vom Vollmond erleuchteten Himmel steigen.
Auch diesmal im Wetterglück
«Es geht auch um eine gewisse Sensibilisierung der Leute, wie schnell so ein Baum Feuer fängt», führt Steiner aus. Nicht auszudenken, wenn so etwas in einem geschlossenen Wohnzimmer geschieht. Er schätzt, dass an diesem Abend gut zwei bis drei Hundert Bäume verbrennt werden. Grundsätzlich hätten sie mit dem Anlass Wetterglück. Bei der ersten Austragung hatten sie noch Regen, aber sonst meistens Glück. Für Steiner fehlt etwas der Schnee. Mit dem Feuer zusammen würde das nochmals eindrücklicher wirken. Neben dem Feuer liegt noch ein grosser Stapel an Bäumen. Und von rundum werden noch weitere Christbäume angeschleppt und deponiert. Es sind viele Familien mit Kindern vor Ort. Immer wieder schieben die beiden Feuerwehrmänner in Schutzausrüstung einen Baum in die Flammen. Wer trotz Feuer etwas kalt bekommt, kann sich mit Punsch, Glühwein, Würsten oder einer feinen Gerstensuppe wieder aufwärmen. Als Hintergrundmusik fungiert das Knistern des Tannenkrieses im Feuer. Und immer wieder steigen die Flammen überraschend hoch in den Himmel und ziehen alle Blicke auf sich.
Immer wieder schieben Feuerwehrmänner in Schutzausrüstung einen Baum in die Flammen.






