Damit die Oase nicht versiegt

Fortsetzung von «Eine Oase ‹z’mitzt› in Affoltern»

Barbara Graf und Miriam Reed (in der Mitte) übergeben Diego Lüchinger (r.) und Stephan und Manuela Häberling (l.) ein kleines Dankeschön vom «Geissen-Team» für das neue Tor. Auch Geissbock Nick freut sich sehr. (Bilder Claudia Eugster)

Barbara Graf und Miriam Reed (in der Mitte) übergeben Diego Lüchinger (r.) und Stephan und Manuela Häberling (l.) ein kleines Dankeschön vom «Geissen-Team» für das neue Tor. Auch Geissbock Nick freut sich sehr. (Bilder Claudia Eugster)

Wer spendete, durfte sich am Buffet aus Selbstgemachtem bedienen (von links: Geiss Sweety, Valérie John, Salome Graf, Josephine John und Barbara Graf).

Wer spendete, durfte sich am Buffet aus Selbstgemachtem bedienen (von links: Geiss Sweety, Valérie John, Salome Graf, Josephine John und Barbara Graf).

Am Samstag sind keine Erschütterungen und kein Lärm zu befürchten, denn die Abbrucharbeiten auf dem zukünftigen Schönbächler-Areal, welches sich direkt neben dem Geissen-Gehege am Breitenweg 4 befindet, werden erst werktags wieder fortgeführt. Gerade jetzt, wo in Affoltern über Jahre hinweg, wo man hinsehe, weit und breit nur noch Baustellen seien, sei es umso wichtiger, so einen Ort wie das Geissen-Gehege zu erhalten, sagt Miriam Reed. «Es ist eine Oase im Umbauwahn.» Und die künftigen Mieter im Schönbächler-Areal fänden sicher auch Gefallen daran. Das findet auch Manuela Häberling, die die Geissen am Dienstagmorgen füttert: «Viele Familien kommen hierher und auch für die Senioren vom Senevita Obstgarten ist es beim Spaziergang einfach zu erreichen.» Daher wäre es natürlich umso schöner, wenn sich auch für ein Bänkchen direkt vor dem Gehege Sponsoren finden liessen. Für das Fenster im Geissenstall fand sich Armin Syfrig von der Schreinerei Syfrig in Affoltern (der «Anzeiger» berichtete in der Ausgabe am 23. Dezember 2025). Er stellte auch eine Hühnerklappe bei der Futtertränke im Stall her, damit die Hühner dort nicht mehr hineinfallen können und sich verletzen oder gar umkommen, weil sie sich selbst nicht befreien können.

Das ist aber noch nicht alles, die Geissen können sich über ein neues Tor freuen. Hergestellt auf Initiative von Manuela, von deren Mann Stephan Häberling und Diego Lüchinger. Der Höhepunkt des Spendenanlasses bildete die Übergabe eines kleinen Dankeschöns an die Sponsoren durch Barbara Graf und Miriam Reed. Zuvor hatte es zu dem oberen Bereich des Geheges nämlich nur ein Tor gegeben, das sich nicht gut öffnen liess. Für die Geissen kein Problem, die können nämlich vom unteren Gehege über ein Rohr auf die grosse Wiese gelangen. Aber für die Helferinnen und Helfer ungünstig, da sie über den Zaun klettern mussten, um in das grosse Gehege zu gelangen. Mit dem neuen Tor ist der Zugang einfacher und für jeden möglich.

Das «Geissli-Team» kann zurückblicken auf einen erfolgreichen «Geissli-Event 2026». Viele Fans des Geissen-Geheges besuchten den Anlass über den ganzen Tag verteilt. Dabei wurde deutlich, dass das Geissen-Gehege noch immer eine etablierte und beliebte Attraktion von Affoltern ist. «Es wäre schade, wenn es diesen Ort so nicht mehr gäbe», fand eine Besucherin. Dementsprechend fleissig wurde gespendet. Man hoffe aber auch auf etwas mehr Unterstützung von der Stadt Affoltern, so Miriam Reed, damit die grüne Oase nicht versiegt.

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