Das Säuliamt schloss sich den Mehrheiten an

Bei den kantonalen Entscheidungen schlugen die Resultate im Bezirk noch stärker als im Gesamtkanton aus

Die beiden Volksinitiativen «Service-Citoyen-Initiative» und «Initiative für eine Zukunft» wurden am Sonntag mit 84 bzw. 78 Prozent deutlich abgelehnt.

Die Volksinitiative «Für eine engagierte Schweiz (Service-Citoyen-Initiative)» hatte auch im Bezirk Affoltern keine Chance. Mit 85,71 Prozent war die Ablehnung in Ottenbach am höchsten. Auf der anderen Seite lehnte Hedingen die Initiative mit «nur» 79,10 Prozent ab.

Bei der Volksinitiative «Für eine soziale Klimapolitik – steuerlich gerecht finanziert (Initiative für eine Zukunft)» war die Ablehnung mit 85,59 Prozent in Wettswil am grössten. Demgegenüber liegt Rifferswil mit einer Ablehnung von «nur» 70,96 Prozent.

Kantonale Entscheidungen

Bei den kantonalen Abstimmungen haben die Säuliämtler Gemeinden im Gleichklang wie der Gesamtkanton entschieden. Bei der Erhöhung des Kantonsbeitrags zur Prämienverbilligung fiel das Ergebnis knapp aus. Kantonal waren 51,1 Prozent dagegen, im Bezirk Affoltern sogar 58,7 Prozent. Beim «Für ein Grundrecht auf digitale Integrität» hatte weder die kantonale Volksinitiative noch der Gegenvorschlag eine Chance. Die Ablehnung im Bezirk war jeweils noch grösser als im Gesamtkanton.

Anders bei der Vorkaufsinitiative. Die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen im Kanton Zürich» wurde abgelehnt, der Gegenvorschlag wurde aber knapp mit 51 Prozent angenommen. Im Bezirk Affoltern lag die Zustimmung bei fast 56 Prozent.

Die «Mobilitätsinitiative» wurde im Kanton Zürich mit 56,8 Prozent angenommen. Die Zustimmung im Bezirk Affoltern lag bei 63,3 Prozent. Blickt man auf die einzelnen Gemeinden, so war die Zustimmung in den Gemeinden Wettswil (70 %) und Stallikon (69,7 %) am höchsten. Die geringste Zustimmung kam aus Hausen mit 57,2 Prozent. Die Stimmbeteiligung im Bezirk lag im Schnitt knapp über 50 Prozent. Die Unterschiede waren aber je nach kommunaler Vorlage beträchtlich. So waren in Rifferswil 71,5 Prozent der Stimmberechtigten an der Urne. Auch Wettswil lag bei 60 Prozent Stimmbeteiligung. Schlusslichter waren mit um die 42 Prozent die Stadt Affoltern und Obfelden. Diese Stimmbeteiligungswerte basieren auf den nationalen Abstimmungen und können je nach Vorlage leicht unterschiedlich ausfallen.

Weitere Artikel zu «Bezirk Affoltern», die sie interessieren könnten

Auch die massstabsgetreuen Modelle von historischen Flugzeugen schlugen das Publikum in ihren Bann. (Bild Marcus Weiss)
Bezirk Affoltern05.10.2026

Stelldichein der Modellflieger erneut bei Prachtswetter

Auch dieses Jahr profitierte der Flugtag Hausen von spätersommerlichen Bedingungen
Freuen sich über den renaturierten Teil des Haselbachs: Schulpräsidentin Chantal Wetli (rechts) und Schulpflegerin Marina Bühlmann. (Bilder Werner Schneiter)
Bezirk Affoltern05.10.2026

Ein aufgewerteter Begegnungsort –nicht nur für Schulkinder

Revitalisierung, Bachzugang und ein neuer Spielplatz in Maschwanden
Die Projektverantwortlichen mit Schalungsteilen der Fassaden, die dereinst das sanierte «Wolfi» zieren sollen. Von links Diana Pfister (Baukommission), Simone Hoffmann (Schulpräsidentin), Franziska Bieri (Finanzen, Baukommission), Rolf Becher (Pla
Bezirk Affoltern05.10.2026

Mehr als eine neue Heizung fürs «Wolfi»

Infoveranstaltung der Primarschulpflege Wettswil zur Sanierung der Schulanlage Wolfetsloh