Die neue Sirene kam mit dem Helikopter nach Hedingen

Das alte Gerät stammt aus dem Jahr 1987 – die letzte Anlage in Aeugst folgt im Sommer

Die alte Sirene wurde von einem Helikopter abtransportiert.

Die in die Jahre gekommene Sirene auf dem Dach des Schulhauses Güpf wurde am vergangenen Montag in Hedingen durch eine moderne Anlage ersetzt – mit spektakulärer Unterstützung aus der Luft: Der Austausch erfolgte per Helikopter.

«Die bisherige Sirene stammte aus dem Jahr 1987, war defekt und musste daher ersetzt werden», erklärt Gabriela Humm, Leiterin der Geschäftsstelle des Sicherheitszweckverbands Albis. Sie ist unter anderem verantwortlich für den Betrieb der insgesamt 22 stationären und 12 mobilen Sirenen im Knonauer Amt.

Die neue Delta-8-Sirene erfüllt alle Anforderungen an eine zeitgemässe Alarmierung der Bevölkerung. Besonders wichtig ist die integrierte Akkuversorgung, welche auch bei Stromausfall die Funktionsfähigkeit sicherstellt – ein bedeutender Vorteil angesichts vermehrter Stromunterbrüche wie zuletzt auf der iberischen Halbinsel.

«Die Akkuunterstützung gewährleistet, dass die Bevölkerung im Ereignisfall auch bei einem Stromausfall ­zuverlässig alarmiert werden kann», betont Gabriela Humm. Der erste Probelauf der neuen Anlage verlief erfolgreich. Die Sirenen im Bezirk werden zentral vom Kanton überwacht und im Rahmen des jährlichen Nationalen Sirenentests auf ihre Funktionsbereitschaft hin überprüft. Auch die Notstromversorgung unterliegt einer regelmässigen Kontrolle und die Wartungsarbeiten werden turnusgemäss durchgeführt.

Mit dem Austausch in Hedingen ist ein weiterer Schritt zur Modernisierung des Sirenennetzes im Knonauer Amt abgeschlossen. Die letzte verbliebene Anlage der alten Generation befindet sich im Aeugstertal. Ihre ­Erneuerung ist für den Sommer 2025 geplant. Damit ist das Sirenennetz in der Region auf dem neusten Stand der Technik.

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