Die Sirenen heulten nicht umsonst

Alle Anlagen im Kanton funktionierten

Sirene auf dem Schulhausdach in Hedingen. (Bild zvg)
Sirene auf dem Schulhausdach in Hedingen. (Bild zvg)

Katastrophen können sich jederzeit und ohne Vorwarnung ereignen. Im Ereignisfall ist es entscheidend, dass die zuständigen Behörden, die Führungs- und Einsatzorganisationen des Bevölkerungsschutzes sowie die Bevölkerung möglichst rasch und richtig handeln. Am Mittwochnachmittag, 4. Februar, wurde ab 13.30 Uhr die Funktionsbereitschaft der Sirenen mit einem «Allgemeinen Alarm» und einem «Wasseralarm» getestet. Die stationären Anlagen auf Zürcher Kantonsgebiet zeigten keine Funktionseinschränkungen. Sämtliche angesteuerten Sirenen konnten ausgelöst werden. Sicherheitsdirektor Mario Fehr zeigt sich zufrieden: «Der heutige Sirenentest hat gezeigt, dass unser Alarmierungssystem in sämtlichen Kantonsteilen verlässlich funktioniert.»

Um die Bevölkerung umgehend zu alarmieren, verfügt die Schweiz über ein dichtes Netz von rund 5000 stationären sowie 2200 mobilen Sirenen, davon 478 stationäre und 200 mobile im Kanton Zürich. Zu den mobilen Sirenen liegen noch keine detaillierten Zahlen vor. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz sorgt in Zusammenarbeit mit den Kantonen, Gemeinden und Stauanlagenbetreibern dafür, dass die Alarmierungssysteme auf dem neusten technischen Stand sind und jederzeit betriebsbereit gehalten werden. (red)

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