Ein intensiver Tag Grundausbildung

Die RS in der Feuerwehr dauert einen Tag. An diesem Samstag wird von den Rekruten aber in wenigen Stunden einiges gefordert. Die Grundausbildung beinhaltet die wichtigsten Feuerwehraufgaben. Dieses Jahr betreute die Feuerwehr Unteramt die Neulinge in Bonstetten.

Intensive Ausbildung: Eine Gruppe neuer Feuerwehrleute mit ihren Instruktoren beim Posten Atemschutz. <em>(Bild Martin Mullis)</em>
Intensive Ausbildung: Eine Gruppe neuer Feuerwehrleute mit ihren Instruktoren beim Posten Atemschutz. <em>(Bild Martin Mullis)</em>

Vor dem Feuerwehrlokal in Bonstetten durfte Matthias Baumann, Hauptmann bei der Feuerwehr Unteramt, als Gastgeber 26 Rekruten zum Ausbildungstag begrüssen. Organisiert wird die Rekrutenschule der Feuerwehren im Säuliamt vom Feuerwehrverband Bezirk Affoltern. In den Reihen der erwartungsvollen neuen Feuerwehrleute befanden sich gut ein halbes Dutzend Frauen.

Die RS der Feuerwehr dauert zwar nur gerade einen Tag. Der Ausbildungstag wird jedoch intensiv genutzt. Unter der Leitung von Oberleutnant Matthias Baumann von der Feuerwehr Knonauer Amt, müssen die neuen Jünger des Sankt Florian drei Stationen absolvieren. Sechs Offiziere betreuen als Klassenlehrer die Ausbildungsposten. Die Ausbildung umfasst den Leitern- und Löschdienst, das Legen der Schläuche, die Bedienung des Hydranten und den anspruchsvollen Atemschutz.

Mit Atemschutz in die dunkle Zivilschutzanlage

Vor dem Platz der Zivilschutzanlage an der Schachenmattstrasse in Bonstetten stehen drei Feuerwehrrekrutinnen und sechs -rekruten in ihren neuen Uniformen vor einem Flipchart. Die Hausemer Feuerwehrkommandantin Gabi Blickenstorfer erklärt darauf die Atemschutzausrüstung. Vorgesehen ist, dass nach der Theorie die bereitstehenden Atemgeräte angezogen werden, um damit in die dunklen Zivilschutzräume einzudringen. Dabei nehmen sie einen Feuerwehrschlauch mit, der sozusagen als Leitlinie auch wieder zum Ausgang führt.

Die junge Feuerwehrrekrutin Veronika Kotulkova wohnt in Aeugst und stammt ursprünglich aus Tschechien. Sie absolviert den Ausbildungs-Samstag, weil sie den Feuerwehrdienst sehr wichtig findet. Ausserdem betrachtet sie diesen Dienst zugunsten der Allgemeinheit auch als ausgezeichnete Integrations-Gelegenheit. In der Schweiz wohnhafte Ausländer, welche gute Deutschkenntnisse besitzen, sind in der Feuerwehr herzlich willkommen. Der Rekrutentag der Feuerwehren im Knonauer Amt wird jedes Jahr bei einer anderen Feuerwehr durchgeführt. Hauptmann Matthias Baumann hält fest, dass die Anzahl von 26 neuen Frauen und Männer als ein guter Durchschnitt der letzten Jahre bezeichnet werden darf.

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