Ein neues Zuhause für den Unterhaltsbetrieb

Der Bau des neuen Werkhofes in Ottenbach wurde planmässig abgeschlossen. Das Gebäude erfüllt den Minergie-Standard und passt ästhetisch sehr gut ins Gewerbe- und Industriequartier Hobacher.

Die Mitglieder der Baukommission und Arbeitsgruppe auf dem Dach des Werkhofs: (von links) Kurt Schlegel, Architekt Mauro Malpetti, Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger, Gemeinderat Peter Weis, Bruno Etterlin, Unterhaltschef Markus Bättig und Walte
Die Mitglieder der Baukommission und Arbeitsgruppe auf dem Dach des Werkhofs: (von links) Kurt Schlegel, Architekt Mauro Malpetti, Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger, Gemeinderat Peter Weis, Bruno Etterlin, Unterhaltschef Markus Bättig und Walter Herrmann. <em>(Bild Martin Mullis)</em>

Der Blick von Markus Bättig, Chef des Unterhaltsbetriebs der Gemeinde Ottenbach schweift an diesem Donnerstagmorgen sichtlich zufrieden über den stattlichen Neubau im Quartier Hobacher. Seine Freude über die neue Arbeitsstätte ist verständlich, musste doch der Regiebetrieb der Gemeinde Ottenbach lange Jahre mit zum Teil engen und in der Gemeinde verteilten Werkgebäuden vorliebnehmen. Diese Situation erschwerte die vielfältigen Aufgaben natürlich erheblich, welche die drei Unterhaltsangestellten täglich zu bewältigen haben.

Der Rundgang durch das neu erstellte Gebäude zusammen mit dem Architekten Mauro Malpetti, der Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger sowie den Mitgliedern der Baukommission, führte durch einen durchdachten und funktionell eingerichteten, modernen Werkhof. Die Räume gewähren den Unterhaltsfahrzeugen genügend Platz. Ein Büro- sowie ein Aufenthaltsraum mit einer kleinen Küche und natürlich Garderoben, Dusch- und Toilettenanlagen, bieten den Angestellten die notwendige Infrastruktur.

Ökologische Wärmeversorgung mit Fotovoltaikanlage

Die Wärmeversorgung wird wirtschaftlich und ökologisch mittels einer Wärmepumpe gewährleistet. Auf der 400 Quadratmeter grossen Dachkonstruktion befindet sich eine Fotovoltaik-Anlage, welche eine Produktion von bis zu 75000 kWh Strom ermöglicht.

Architekt Mauro Malpetti hält während der Bauabnahme fest, dass er seine Arbeit für den neuen Werkhof als überaus erfreulich empfand. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde als Bauherrin und der Baukommission bezeichnet er als ausserordentlich angenehm.

Der an der Urnenabstimmung vom 25. November 2018 bewilligte Bruttokredit von 2,3 Millionen Franken wurde nicht überschritten. Auch die geplante Bauzeit konnte eingehalten werden. Leider mussten, verursacht durch einen Wasserschaden, die Bauarbeiten um rund sechs Wochen verlängert werden. So konnte zwar die Bauabnahme plangemäss durchgeführt werden, hingegen wurde die öffentliche Einweihung mit der Bevölkerung auf den 7. März 2020 verschoben.

Gemeindepräsidentin Noser zeigte sich erfreut, dass es nicht zuletzt dank dem Einsatz der verantwortlichen Behörden- und Kommissionsmitglieder gelang, den Neubau im dafür vorgesehen Zeitrahmen fertigzustellen. Ein grosses Problem der Gemeinde sei damit gemeistert worden, hielt sie fest und freut sich auf die gebührende Einweihung im kommenden März.

Und mit ein wenig Fantasie konnte man das zustimmende Kikeriki des riesigen Güggels im Wappen der Gemeinde auf dem Salzsiloturm vor dem Gebäude hören.

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