Eine Person darf nicht aufs Podium

Vorstellung der Stadtratskandidaten ohne Yvonne Accorinti

Die Interparteiliche Konferenz Affoltern (IPK) hat für Montag, 2. Februar, eine grosse Veranstaltung zur Vorstellung der Stadtratskandidierenden im Kasinosaal geplant (Beginn ist um 19.30 Uhr). Eingeladen sind neun der zehn Stadtratskandidaten und -kandidatinnen.

Bildung und Primarschule

Die zehnte Person ist Yvonne Accorinti. Die parteilose Kandidatin strebt ein Amt als Stadträtin Bildung und Präsidium Primarschulpflege an. Von der Nicht-Einladung ist sie gar nicht erfreut: «Ich hätte mir gewünscht, dass bei einer Vorstellungsrunde alle Kandidierenden im Sinne der Meinungsbildung eingeladen worden wären», sagt sie gegenüber dem «Anzeiger». Der Mitte-Politiker Orlando Rabaglio ist Sprecher der IPK. Er begründet den Entscheid mit der Tatsache, dass Accorinti bei keiner Partei ist: «Die IPK veranstaltet das Podium (und auch den gemeinsamen Wahlflyer-Versand) als gemeinsame Veranstaltung für die von den Parteien portierten Kandidierenden. Frau Accorinti wird von keiner Partei portiert, weshalb sie weder am Versand noch am Podium dabei ist. Das ist ständige Praxis der IPK und wurde auch in vergangenen Jahren so gehandhabt. Parteilose, die von Parteien portiert werden, gelten hier aber als Parteikandidaten», so Rabaglio. Das sei zum Beispiel bei Galina Bruder der Fall. Sie läuft – obwohl parteilos – unter SP. Nicht in der Ankündigung der IPK aufgeführt ist auch Stadträtin Claudia Ledermann. Sie ist jedoch eingeladen, an besagtem Abend aber verhindert.

Zweite Podiumsdiskussion

Wer Accorinti live erleben will, kann das aber trotzdem kurz nach dem 2. Februar tun. Sie hat eine eigene Veranstaltung geplant mit dem Titel «Wie machen wir unsere Schulen fit für morgen?». Sie findet in der Aula Ennetgraben am Donnerstag, 5. Februar, um 19.30 Uhr statt. Mit ihr auf dem Podium sitzen der HR-Spezialist Gregor Bruhin aus dem Kanton Zug sowie der KI-Experte Andreas Käser. (fh)

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