Eine Woche voller Höhenflüge
Vom 18. bis 22. Juni war Radio 24 in Mettmenstetten unterwegs. Zum krönenden Abschluss der Woche sendete das Team am vergangenen Freitag live aus dem «Jumpin». Mit vor Ort: Jener Mann, dem dieser Event zu verdanken war.

Auch jetzt kam Oliver Keller aus dem Schwärmen kaum heraus: «Man muss es kennenlernen, um es gernzuhaben. Aber sobald man es kennt, hat man es gern», war sich der 28-Jährige ganz sicher. Mit «es» war Mettmenstetten gemeint, das Dorf, in dem er den Grossteil seines bisherigen Lebens hat.
Oliver Keller ist der Grund, weshalb die Crew von Radio 24 am vergangenen Freitag im «Jumpin» Mettmenstetten war. Die «Abig-Show» mit Maximilian Baumann und Céline Werdelis direkt aus dem Festzelt, der Rutschspass auf der Schanze, das Trampolin-Gumpen und Torwandschiessen und die Live-Übertragung des WM-Spiels der Schweiz: Eigentlich hatten die vielen eingetrudelten Plausch- und Fussballfans dieses ganze Programm ihm zu verdanken. Im Frühling hatte Radio 24 einen Aufruf bei seinen Hörern gemacht. Gesucht waren Ortschaften im Kanton Zürich, die es verdienen, von der Radio-24-Crew während einer Woche näher erkundet zu werden. Oliver Keller, der bekennende Mettmenstetten-Fan, wusste sofort: Jetzt galt es für seine Heimatgemeinde in die Tasten zu hauen. Also schickte er Radio-24-Moderatorin Céline Werdelis ein offenbar sehr ausschweifendes und schwärmerisches Mail. Es nützte. «Ich rief ihn an und teilte ihm mit, dass Radio 24 ins Säuliamt kommt. Als ich ihn fragte, warum er Mettmenstetten nominiert hat, wollte er nicht mehr aufhören zu erzählen.» «Dabei», grinste sie, «wohnt er ja nicht mal mehr hier!» Oliver Keller lebt seit wenigen Jahren in Altstetten, dennoch war er natürlich an – seinem – Abend live im «Jumpin» mit dabei und lauschte gespannt, welche Nettigkeiten Céline Werdelis nun über sein Dorf zu erzählen wusste.
Dorforiginale, Olympiasieger und ein Einstein-Biograf
In einer Woche hatte sie nicht nur das Dorforiginal Hans Huber und Olympiasieger Sonny Schönbächler getroffen, sondern auch die Mitglieder des Slotracing Clubs Mettmenstetten oder Buchautor Hanspeter Isoz, der über den Ferienaufenthalt von Albert Einstein im «Paradiesli» und eine dort entflammte Liebe geschrieben hatte.
Auch das «Bahnhöfli» oder eine Bauernhofspielgruppe hatte die Moderatorin besucht und zog nun eine überaus positive Bilanz: «Besonders gutgefallen haben mir die Herzlichkeit und Offenheit, die mir von allen Seiten entgegengebracht wurde. Mettmenstetten ist total engagiert und ein Dorf, das am Puls der Zeit bleiben will. Das hat mich beeindruckt», fand Céline Werdelis und versprach: «Ich komme wieder». Mit diesem Fazit über sein Mettmenstetten war auch Oliver Keller zufrieden.


