«Einen spürbaren Mehrwert erzeugen»
Ronald Alder (56), GLP, bisher

Ich wohne zusammen mit meiner Ehefrau seit 25 Jahren in Ottenbach, unsere vier Söhne sind hier zur Schule gegangen. Seit zehn Jahren darf ich nun die Geschicke der Gemeinde Ottenbach als Gemeinderat, Gesundheits- und Sozialvorsteher, mitgestalten. Nach meinem Studium in Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich habe ich mich beruflich während 20 Jahren in der Biotech- und Pharmaindustrie engagiert, in Forschung, Marketing, Verkauf und in der Geschäftsleitung. Seit sechs Jahren bin ich beim Verband Zürcher Krankenhäuser tätig und seit acht Jahren Kantonsrat für die GLP. Die vielfältigen Erfahrungen und das grosse Netzwerk ermöglichen es mir, für die Gemeinde Ottenbach einen spürbaren Mehrwert zu erzeugen.
Neben dem Erhalt der hohen Lebensqualität in Ottenbach liegt mir das Ressort Gesundheit und Soziales besonders am Herzen. Bei der Gesundheitsversorgung haben wir eine sehr hohe Qualität erreicht, die für alle gut und schnell zugänglich ist. Dieses hohe Niveau wird in den nächsten Jahren zunehmend herausgefordert, weil immer mehr Menschen immer älter werden. Dieser sogenannte demografische Wandel hat zur Folge, dass ein Mehrbedarf an Gesundheitsversorgung entsteht, der mit einem immer grösseren Fachkräftemangel konfrontiert wird. Im Bezirk Knonauer Amt haben wir mit der Alters- und Gesundheitsstrategie Bezirk Affoltern (AGSBA), die nun in das Forum Gesundheit der Standortförderung überführt wurde, wichtige Vernetzungsarbeit geleistet. So werden unser Bezirk und auch die Gemeinden attraktiver für Gesundheitsfachpersonen, zum Beispiel Hausärzte. Im Jugend- und Altersbereich haben wir wichtige Projekte angestossen und vorangetrieben (Kinder- und Jugendarbeit, Altersleitbild, Wohnen im Alter), die ich gerne weiterführen möchte.
Das geplante neue Dorfzentrum muss Realität werden. Die Verkehrsberuhigung führt zu weniger Lärm, mehr Sicherheit und steigert die Aufenthaltsqualität.
Der Fachkräftemangel macht auch vor der Gemeindeverwaltung nicht Halt. Es wird immer schwieriger, kompetente, engagierte Mitarbeitende zu finden. In Zukunft müssen wir uns Gedanken machen, wie wir mit anderen Gemeinden mehr kooperieren können. Nur so wird es uns gelingen, die Lebensqualität hochzuhalten und die Aufgaben der öffentlichen Hand effizient zu erbringen.
Unser Dorf wird geprägt von ganz vielen Personen, die sich in irgendeiner Weise engagieren. Ihnen allen gebührt ein sehr grosser Dank. Als Gemeinderat möchte ich mithelfen, dass unser Motto «nachhaltig, innovativ und lebendig» weiterhin gelebt wird.


