Endlich rollen die Skateboards
20 Jahre nach der ersten Idee rollten am letzten Samstag endlich die ersten Skater und Kickboarder in die Betonwannen der neuen Rollsportanlage beim Sekundarschulhaus Weid 2. Auch das Reservoir in Ebertswil wurde in Betrieb genommen.

Leuchtende Kinderaugen am letzten Samstagnachmittag auf dem Areal der Sek Hausen: Nach einem feierlichen Einweihungsakt konnte endlich die Rollsportanlage befahren werden. Die erste Idee dazu war im Jahr 2000 entstanden. Aber erst mit der Sanierung der Sportanlage im Jonentäli konkretisierte sich die Idee eines fixen Skateparks. 2010 wurde eine Bestandsaufnahme samt Triage der verschiedenen Sportbedürfnisse erstellt. 2012 hiess das Stimmvolk einem Kredit in Höhe von 0,5 Mio. Franken zu. Doch der Baurekurs eines Anwohners verzögerte das Projekt weiter. Im Juni 2018 schliesslich musste der Gemeindeversammlung ein Nachtragskredit von 280000 Franken unterbreitet werden. Denn der Baugrund erwies sich nach zusätzlichen Evaluationen als schwieriger als erwartet. Auch dieser Nachtragskredit wurde angenommen.
Mit dem Bau konnte endlich begonnen werden. Fürs Konzept zeichnet der erst 27-jährige Noël Eichenberger verantwortlich, der bereits vor zehn Jahren als Sekundarschüler seine ersten Skate-Anlage realisiert hatte. Der Luzerner brachte denn auch seine ganze Skate-Clique mit an die Eröffnung. Die Jungs und das eine Mädel – Spitzensnowboarderin Lia-Mara Bösch – stürzten sich mit grossem Vergnügen in die neuen Betonwannen und shreddeten gekonnt mit ihren Skateboards über die Rails, dass noch manch einem vor Staunen der Kiefer runterging. Noch ist die Anlage aber nicht ganz fertig. In den kommenden Wochen soll auch noch ein Pumptrack für Mountainbiker entstehen. Es ist der erste im


