Erfolgreiche Workshops

Projekt «Maschwanden 2030» läuft weiter

Verabschiedeten sich im Rahmen der Gemeindeversammlung nach je acht Jahren in der Schulpflege: Silvie Gsell (links) und Präsident Ursin Dosch. Im Bild mit Christa Koller von der Schulverwaltung, die seit mehr als 25 Jahren in der Schule aktiv ist. (
Verabschiedeten sich im Rahmen der Gemeindeversammlung nach je acht Jahren in der Schulpflege: Silvie Gsell (links) und Präsident Ursin Dosch. Im Bild mit Christa Koller von der Schulverwaltung, die seit mehr als 25 Jahren in der Schule aktiv ist. (Bild Werner Schneiter)

Maschwanderinnen und Maschwander haben im Rahmen von Workshops und einer Grossgruppenkonferenz in diesem Frühjahr über die Zukunft der Gemeinde debattiert – ausführlich und mit grossem Engagement, wie Gemeindepräsident Ernst Humbel an der Gemeindeversammlung betonte. Die zahlreichen Rückmeldungen an die Gemeinde werden derzeit ausgewertet und dann in einem «Auftragspaket» zusammengefasst, das in Kürze verabschiedet werden soll. Darauf folgt der eigentliche Masterplan. Eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Zukunft des Naturbades befasst, ist bereits aktiv. «Wir suchen aber noch weitere Personen, die sich in Arbeitsgruppen engagieren», betonte Ernst Humbel, der sich auf die nächsten Schritte freut und für den 27. Juni 2026 ein Strassenfest ankündigt, mit dem auch das Baustellenende am Kreuzrai gefeiert werden und vom Musikverein musikalisch umrahmt werden soll. Am Kreuzrai wünsche man keine Sprayereien, Sorgfalt im Umgang mit Pflastersteinen und keine abgestellten Autos, so Ernst Humbel.

Seine anfängliche Skepsis gegen die Sanierung sei zwar verflogen, aber die drei platzierten Hinkelsteine würden das Ganze abwerten, befand ein Votant. Mit Blick auf die Sicherheit werden nun die Strassenlampen ab 1. Juli bis Mitternacht brennen, hiess es vom Gemeinderatstisch auf eine Publikumsfrage. Ein weiterer Votant sieht die scharfe Kurve bei der Lorzenbrücke als Gefahr, weil Gebüsch die Sicht einschränkt. Ob man hier den Zugern mal «Beine machen» könne, so eine Anregung.

Bachaufwertung und Spielplatz

Das Projekt «Fantastisch» der Primarschule, die im Übrigen nicht mehr Tagesschule heisst, kann nach einer Verzögerung voraussichtlich Ende September abgeschlossen werden. Dazu gehört die Entfernung von Knöterich am Haselbach, der bachaufwärts ein Stück weit renaturiert und ökologisch aufgewertet wird. Es entsteht ein Bachzugang mit Sitzstufen zum Verweilen und auf der Wiese zwischen altem Schulhaus und Pausenplatz ein kleiner Spielplatz, wo auch die Kleinsten klettern, balancieren, rutschen und «sändeln» können.

«Dieser neue Treffpunkt ist eine coole Sache», sagte der scheidende Schulpräsident Ursin Dosch, der sich zusammen mit Silvie Gsell nach je acht Jahren verabschiedete – und sich für das grosse Engagement der Pflegemitglieder und der seit über 25 Jahren in der Schulverwaltung wirkenden Christa Koller bedankte. «Wir haben eine gut aufgestellte Schule mit Konstanz», resümierte der scheidende Präsident. Seine Nachfolgerin ist Chantal Wetli, Irene Studer neue Schulpflegerin.

Im Rahmen der freien Kirchenversammlung (Maschwanden gehört seit 1.1.22 zur reformierten Kirche Knonauer Amt) sprach Sonja Neuweiler kaum über die zahlreichen Veranstaltungen, verwendete dazu nur einen Satz und holte hernach beim Publikum Meinungen ab, in dem sie grüne und blaue «Abstimmungszettel» verteilte – und Fragen ins Publikum warf wie «Gehört die Kirche zum Dorfbild?», «Zufrieden mit dem Angebot?», «Hören Sie lieber Orgel oder Flügel?» oder «Wollen Sie sich freiwillig und punktuell engagieren?». Schmunzelpotenzial. Aber auch die Erkenntnis: Die Kirche bleibt gewiss im Dorf.

Weitere Artikel zu «Bezirk Affoltern», die sie interessieren könnten

Bezirk Affoltern11.06.2026

«Ein einzelnes Bier im Ziel ist kaum ein Problem»

Fortsetzung des Interviews zu Ernährungsfragen von Sportlerinnen und Sportlern von Seite 1
Zu wenig Platz, schlechte Akustik, ungenügende Isolation: Das Kirchgemeindehaus und die nebenstehende Liegenschaft sollen einem Neubau weichen. Noch ist nicht klar, wann die Stimmberechtigten über einen Projektierungskredit befinden können. (Bild
Bezirk Affoltern11.06.2026

Ein Neubau – auch gegen den Mitgliederschwund

Machbarkeitsstudie für ein neues Kirchgemeindehaus in Obfelden
Die künftigen Windenergieanlagen im Kanton Zürich werden wesentlich grösser sein als dieses Exemplar, das in Charrat bei Martigny im Kanton Wallis anzutreffen ist. (Archivbilder Marcus Weiss)
Bezirk Affoltern11.06.2026

Wie hoch würden die Windenergieanlagen tatsächlich werden?

Letzte Woche ging es an dieser Stelle um die Windmessungen im Vorfeld von Windenergieprojekten. Ein oft diskutierter Punkt ist aber auch die Höhe der zu…