Erstmals über 4 Mio. Franken für die Ämtler Gemeinden
Die Zürcher Kantonalbank hatte ein gutes Geschäftsjahr. Davon profitieren auch die Ämtler Gemeinden. Sie dürfen sich über 4,1 Mio. Franken freuen, wie die ZKB am Dienstag im Kispi-Rehazentrum Affoltern verkündete.

782 Mio. Franken Gewinn hat die Zürcher Kantonalbank (ZKB) im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftet. Davon werden 363 Mio. an den Kanton und die Gemeinden ausgeschüttet – «das sind 242 Franken pro Kopf», veranschaulicht Martin Diethelm, ZKB-Filialleiter in Affoltern, 3% mehr als im Vorjahr. Im Knonauer Amt sind es aufgrund des überdurchschnittlichen Bevölkerungswachstums sogar 5% mehr. So durfte Diethelm den fast vollzählig anwesenden Gemeindepräsidenten und -schreibern des Bezirks auch eine rekordhohe Gewinnausschüttung vermelden. Erstmals wurde die Vier-Millionen-Grenze geknackt.
Von den 4,1 Mio. Franken erhält Affoltern mit 927000 Franken (+5%) das grösste Stück, berechnet sich die Summe doch nach der Einwohnerzahl. Für Maschwanden, die kleinste Bezirksgemeinde, sind es noch 49000 Franken (+6%). 10% mehr im Vergleich zum Vorjahr gibt es für Knonau. Aeugst, die einzige Ämtler Gemeinde, deren Bevölkerung abgenommen hat, muss sich mit 2% mehr begnügen.
Für 2018 ist die Bank zuversichtlich, auch wenn Mario Landolt, Leiter Firmenkunden Zürich-West, die Gemeinden vor zu optimistischen Budgets warnt: «Es kann nicht jedes Jahr besser werden.» Optimismus verbreitete auch das Kurzreferat von David Marmet, Chefökonom Schweiz. «Aus konjunktureller Sicht ist die Welt grün», verriet er. Den Euro-Franken-Kurs bei 1,17 hält David Marmet für fair.
Das letzte Wort hatte Gastgeber Andreas Meyer-Heim. Das Kurzreferat des Chefarztes über die innovative Arbeit, die im schweizweit einzigen Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche geleistet wird, beeindruckte die Gemeindevertreter ebenso wie die Banker.


