Erweiterung Kispi-Rehazentrum: Der Rohbau ist fertig
Die Kletterwand im Durchgang zum Hauptgebäude, das 15 Meter lange Ganglabor im Untergeschoss und der grosse Raum für Sporttherapien – das sind die herausragenden Elemente des entstehenden Therapiekubus im Kinderspital-Rehabilitationszentrum in Affoltern. Bereits Anfang April soll er bezugsbereit sein

Die Therapieangebote zusammenführen – das ist das Kernthema im Erweiterungsbau des Kispi-Rehazentrums. «Wir freuen uns alle auf die neuen Räume», verrät Therapieleiterin Franziska Spreitler, die mit ihrem Team erst kürzlich den Rohbau besichtigt hat. Besonders gross ist die Vorfreude auf die neue Kletterwand. Für Mehrwert sorgt aber auch der grosse und hohe Raum für Sporttherapien. Er ermöglicht künftig, die koordinativen Fähigkeiten der Kinder noch umfassender zu trainieren, etwa mit Parcours. Von der Zusammenführung verspricht sich die Leiterin Therapien auch einen direkteren Austausch.
Fürs ganze Haus von Bedeutung ist das 15 Meter lange Ganglabor. Hier werden primär Bewegungsabläufe der ambulanten Patienten vor und nach einer OP unter die Lupe genommen. Aber auch für die Stationären kann eine Ganganalyse aufschlussreich sein. Aktuell müssen die Jungen und Mädchen dafür noch nach Winterthur fahren.
Bezug im April 2018
Im Februar startete das Anbau-Projekt mit dem Aushub, nun steht der Rohbau. Bis Ende September sollen die Sanitär- und Elektroleitungen verlegt sowie Fenster und Aussentüren montiert sein. Im Oktober und November folgt der Lift, im Februar und März 2018 dürfen dann Bodenleger und Maler ran, sodass Anfang April alles bereit ist für den Umzug.


