«Fäscht uf de Strass» geht in nächste Runde

2016 hat die Affoltemer Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba) auf ihr Strassenfest verzichtet, dieses Jahr kommt der beliebte Anlass zurück. Am 26. und 27. Mai in der Begegnungszone.

Planen das nächste Strassenfest in Affolterns Begegnungszone: Barbara Roth und Alfi Calabrese. (Bild Thomas Stöckli)
Planen das nächste Strassenfest in Affolterns Begegnungszone: Barbara Roth und Alfi Calabrese. (Bild Thomas Stöckli)

Anlass zum ersten «Fäscht uf de Strass» war 2011 die Fertigstellung des neuen Affoltemer Ortskerns. Die Resonanz war damals so gut, dass die organisierende Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba) beschloss, künftig jedes Jahr ein Stassenfest durchzuführen. Es folgten 2012 «Kunst uf de Strass», dann «S’Gwärb...», «Musig...» und schliesslich 2015 «Heimat uf de Strass». Immer mehr entwickelte sich der Anlass vom Strassen- zum Dorffest und zu einem der wichtigsten gesellschaftlichen Anlässe im Bezirk.

Nach einem Jahr Unterbruch wird die Festserie nun fortgesetzt. Ein wichtiger Faktor für diesen Entscheid sei die Wertschätzung der Gemeinde gewesen, verrät Mitorganisator Alfi Calabrese. Schliesslich verfolge man dasselbe Ziel: Die Belebung der Oberen Bahnhofstrasse. Erstmals darf die Voba zudem auf die Unterstützung von KulturAffoltern zählen.

Bands aus der Region gesucht

Anstelle eines Mottos im Namen geht es diesmal zurück auf das ursprüngliche «Fäscht uf de Strass». Die Festmeile wird bis Höhe «Fressnapf» verlängert und in verschiedene Sektoren unterteilt: hier Essensstände, da Bars und dort ein eigener Bereich für die Jugend. Für musikalische Vielfalt sorgen neben der Hauptbühne diverse Eventbereiche, die auf der Oberen Bahnhofstrasse verteilt sind.

Das «Fäscht uf de Strass» steigt am 26. und 27. Mai, am Freitag ab 18, am Samstag ab 12 Uhr und jeweils bis 2 Uhr am nächsten Morgen. Freiwillige Helfer seien ebenso willkommen wie finanzielle Unterstützung, so Voba-Präsidentin Barbara Roth. Wie immer wird sich jungen Musik-Talenten aus der Region eine Chance bieten, sich dem Publikum zu präsentieren. «Wir suchen noch Bands», verrät Calabrese. Und auch Beiträge zur gastronomischen Vielfalt sind willkommen, seien es Profis, die mit ihren Essenskreationen verwöhnen oder Vereine, die eine Bar betreiben möchten.

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