Fest mit Wetter- und Stimmungskapriolen
Das diesjährige Maisfeldfest war nicht ganz so gut besucht wie das letztjährige. Die angespannte Wetterlage wirkte sich auch auf die Stimmung einiger weniger Festbesucher aus. Der Ordnungsdienst hatte aber alles im Griff.

Die Organisatoren des Maisfeldfests am letzten Freitag- und Samstagabend in Mettmenstetten waren nicht zu beneiden. Pünktlich zum Beginn der Western-Party prasselten an beiden Tagen in der Region teils ergiebige und zuweilen auch heftige Regengüsse nieder.
Das wirkte sich insbesondere am Freitagabend auf die Publikumszahlen aus. Konnten die Veranstalter im Vorjahr mit 550 Besucherinnen und Besuchern einen neuen Rekord vermelden, waren es diesmal nur noch 350 Country- und Westernfans, die sich im strömenden Regen ans Fest begaben. Am Samstag lag die Publikumsresonanz mit 560 Eintritten dann wieder im Rahmen der Vorjahre. «In Anbetracht der Wetterverhältnisse müssen wir zufrieden sein», kommentierte OK-Präsident Felix Bär.
«Wildwest» zu wörtlich genommen
Einige jüngere Festbesucher nahmen die Wildwest-Atmosphäre jedoch allzu wörtlich. Die Security musste eingreifen. «Es sind immer die Gleichen, die Ärger machen», hat Bär festgestellt. Bei den Pöbeleien sei aber niemand ernsthaft verletzt worden. «Dazu haben wir die Security angestellt, die ihre Arbeit gut gemacht hat. Wir konnten das ohne Polizei und Ambulanz regeln.» Zum Wetter meinte Bär: «Wir kennen das ja mittlerweile und sind entsprechend ausgerüstet.» Er stellte bereits in Aussicht, dass das Fest im kommenden Jahr mit neuen Country-Bands stattfinden werde. (map.)


