Fredy Bickel ist jetzt offiziell Präsident des FCA

In seiner Antrittsrede forderte er mehr Teamspirit – ein Jahr will er sich Zeit dafür geben

Der neue FC-Affoltern-Präsident Fredy Bickel am Clubhaus im Moos beim Schiedsrichtereingang. (Bild Florian Hofer)

Fredy Bickel ist seit Montag der neue Präsident des FC Affoltern. Er wurde anlässlich der Generalversammlung ohne Gegenstimme gewählt.

Gleich nach der Wahl, die ohne Diskussionen verlief, hielt Bickel eine Art Brandrede, in der er einiges an Veränderungen forderte. Schnell habe er zwar seinen Platz im Vorstand gefunden, so Bickel über seine Zeit als designierter Präsident. Aber: «Nach diversen Gesprächen musste ich für mich zur Kenntnis nehmen, dass beim FC Affoltern nicht für die gleichen Ziele gebündelt wird. Zielsetzung und Meinungen gehen auseinander.» Der Vorstand habe das FCA-Schiff in den vergangenen sechs Jahren durch viele Klippen geführt. «Oftmals eigenständig, oftmals nicht für alle verständlich. Jedoch immer im Sinne für den FCA, davon bin ich überzeugt.» Ausserhalb vom Gremium fühlten sich jedoch so manche Gruppierungen als unnütz, nicht einbezogen und unverstanden. Weiter sagte Bickel: «Es gibt Gruppierungen, Vereine im Verein. Viel Unausgesprochenes, viel Missverständnis steht im Raum.» Das wolle er zwar nicht werten, aber: «Ich weiss nur, dass ich einem solchen Verein nicht vorstehen möchte. Ich will eine Einheit, ich will zusammen Spass und Freude an unserem Verein haben. Ich will klare, gemeinsame Zielvorgaben.»

«Dafür gebe ich mir ein Jahr Zeit. Schaffe ich es nicht, trage ich die Verantwortung, werde Konsequenzen ziehen und mich sofort wieder aus meinem Amt verabschieden. Das ist keine Drohung. Im Gegenteil. Ich setze mich damit unter Druck, weil ich es zusammen mit euch schaffen will», so Bickel. (fh)

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