Freestyle Night bot Spektakel

Die Freestyle Night im Mettmenstetter Jumpin lockt die Massen an – selbst während der Fussball-WM. Das Ämtler Publikum durfte sich über den Sieg von Lokalmatador Luca Schuler freuen.

Das Mettmenstetter Publikum bestaunt die Tricks am Nachtfinale.<em> (Bild Manfred Utzinger)</em>
Das Mettmenstetter Publikum bestaunt die Tricks am Nachtfinale.<em> (Bild Manfred Utzinger)</em>

Die Rekordmarke an Besuchern des Vorjahres konnte die Freestyle Night im Jumpin diesmal nicht brechen, dafür war es fast zu heiss am vergangenen Samstag. Zudem dürfte das Spiel um Rang drei an der Fussball-WM den einen oder anderen Sportbegeisterten von einem Besuch im Jumpin abgehalten haben.

Angesichts dieser Ausgangslage durfte OK-Chef Andreas Isoz mit den rund 2000 Besuchern zufrieden sein – wie auch mit seiner eigenen Leistung: Der ehemalige Aerials Spitzensportler bewies mit seinem Sieg in der Qualifikation, dass er auf der Wasserschanze nach wie vor mit den besten Schweizern mithalten kann. Etwas zu viel Rotation bremste den Lokalmatador im zweiten Finalsprung schliesslich doch noch aus, den Sieg holte sich der junge Pirmin Werner. «Solange es mir Spass macht, springe ich weiter», verspricht Isoz.

Dass das Ämtler Publikum doch noch einen Hiesigen als Sieger feiern durfte, dafür sorgte Luca Schuler. Der Ebertswiler behielt bei den Freeskiern die Nase vorn. Unter den BMX-Fahrern ragte Chris Räber heraus, Carol Bouvard sicherte sich den Sieg in der Kategorie Aerials Frauen.

Auch das Rahmenprogramm hatte es an der Freestyle Night einmal mehr in sich. Besonders beeindruckend war die Einlage des Paraclubs Beromünster. Mit über 100 km/h sausten die Fallschirmspringer knapp über die Köpfe des Publikums hinweg.

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