Für ein Miteinander im Bezirk
Er ist eine wichtige Plattform für den Informations-, Meinungs- und Erfahrungsaustausch im Bezirk, der Gemeindepräsidentenverband (GPV). Am Mittwochabend in Hedingen hat er sich nach den Wahlen neu konstituiert.

Die Ottenbacher Gemeindepräsidentin Gabriela Noser Fanger hat am Mittwoch das Präsidium des Ämtler Gemeindepräsidentenverbands vom abtretenden Hedinger Gemeindepräsidenten Bertram Thurnherr übernommen. Gemeinsam mit Vizepräsidentin Nadia Hausheer ist sie im Gremium für die Bezirksthemen zuständig, Vizepräsident Clemens Grötsch fokussiert als Vertreter im kantonalen GPV auf die kantonalen Themen. Das sind die wichtigsten Funktionen im neu konstituierten Gemeindepräsidentenverband. Der GPV versteht sich primär als Plattform für den Informations-, Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Darüber hinaus setzt er aber auch neue Impulse. So ist etwa die Standortförderung aus dem GPV entstanden.
Gaby Noser freut sich, gemeindeübergreifende Projekte voranzutreiben. Ein grosses Thema bleibt das Spital. Weiter will sie die Zusammenarbeit unter den Gemeinden fördern. Potenzial ortet sie etwa bei der Zusammenlegung von Verwaltungsaufgaben oder im Beschaffungswesen, «zum Beispiel die Strassenbeleuchtung», sagt sie. «Jede Gemeinde befasst sich mit den selben Themen – da können wir vermehrt Synergien nutzen.»
Ein weiteres Kernthema ist ihr die Solidarität unter den Gemeinden. So soll das Knonauer Amt wieder mehr zur Einheit werden: «Es muss ein Miteinander sein», fordert sie. Dafür braucht es gegenseitiges Verständnis und die Bereitschaft, über die Gemeindegrenzen hinaus auf gemeinsame Ziele zu fokussieren. «Die Probleme für die einzelnen Gemeinden werden nicht kleiner», weiss sie. «Da macht es Sinn, die Herausforderungen gemeinsam anzugehen.»
Bisher trafen sich die Gemeindepräsidenten viermal im Jahr und zusätzlich zu einem gemeinsamen Ausflug. Ob diese Frequenz beibehalten wird, steht noch nicht fest. Denkbar sei auch ein Ausbau der informellen Treffen, so die neue GPV-Präsidentin.


