Gemeinsam hüpfen, klettern, skaten – und Neues erkunden

Tausende Besucher an den Eröffnungstagen im Movecity in Affoltern

So beliebt, dass es am Eröffnungwochende sogar kurze Staus gab: die Ninja- und Parkour-Zone, in der neben Fitness auch Geschicklichkeit und Mut gefragt sind.

So beliebt, dass es am Eröffnungwochende sogar kurze Staus gab: die Ninja- und Parkour-Zone, in der neben Fitness auch Geschicklichkeit und Mut gefragt sind.

Ein wichtiger Teil im Movecity: das Restaurant (mit Aussenbereich). Der Zutritt ist kostenlos und wird bereits von Angestellten und Arbeitern aus der Umgebung über Mittag genutzt.

Ein wichtiger Teil im Movecity: das Restaurant (mit Aussenbereich). Der Zutritt ist kostenlos und wird bereits von Angestellten und Arbeitern aus der Umgebung über Mittag genutzt.

Bei Jung und Alt beliebt: der Zipline-Coaster, mit dem man mehrere Meter über Boden an einem Schienensystem durch Teile der Halle und das Restaurant fliegt.

Bei Jung und Alt beliebt: der Zipline-Coaster, mit dem man mehrere Meter über Boden an einem Schienensystem durch Teile der Halle und das Restaurant fliegt.

Über 1000 Quadratmeter gross – und für Klein und Gross einer der Anziehungspunkte im Movecity: der Trampolin-Park.

Über 1000 Quadratmeter gross – und für Klein und Gross einer der Anziehungspunkte im Movecity: der Trampolin-Park.

Waren im Freestylepark am Eröffnungswochende klar in der Mehrheit: die Scooterfahrer, welche zum Teil waghalsige Sprünge übten.

Waren im Freestylepark am Eröffnungswochende klar in der Mehrheit: die Scooterfahrer, welche zum Teil waghalsige Sprünge übten.

Wo früher Pflanzen und Gartengeräte verkauft wurden, spriessen heute im 1100 Quadratmeter grossen Freestylepark die Fahr- und Sprungkünste der Scooter-, Skateboard- und BMX-Fahrer sowie der Inlineskater in den Himmel.

Wo früher Pflanzen und Gartengeräte verkauft wurden, spriessen heute im 1100 Quadratmeter grossen Freestylepark die Fahr- und Sprungkünste der Scooter-, Skateboard- und BMX-Fahrer sowie der Inlineskater in den Himmel.

Weltweit erstmals auch für die Öffentlichkeit buchbar: ein ASB-Glassfloor. Innerhalb von wenigen Sekunden kann beispielsweise von einer Basketballfeld- auf eine Volleyballfeld-Begrenzung umgestellt werden. Gleichzeitig kann die Spielfläche mit x-beliebigen Sujets versehen werden (hier ein Blumenmuster). Athlete-World-Co-Geschäftsführer Nehemiah Sousa (rechts) benötigt dafür lediglich ein Tablet. (Bilder Daniel Vaia)

Weltweit erstmals auch für die Öffentlichkeit buchbar: ein ASB-Glassfloor. Innerhalb von wenigen Sekunden kann beispielsweise von einer Basketballfeld- auf eine Volleyballfeld-Begrenzung umgestellt werden. Gleichzeitig kann die Spielfläche mit x-beliebigen Sujets versehen werden (hier ein Blumenmuster). Athlete-World-Co-Geschäftsführer Nehemiah Sousa (rechts) benötigt dafür lediglich ein Tablet. (Bilder Daniel Vaia)

Neugierige Blicke, strahlende Gesichter und da und dort Schweissperlen: Das Freestyle- und Trendsportzentrum Movecity in Affoltern scheint den Nerv der Zeit zu treffen. Seit dem sogenannten Soft-Opening vor knapp zwei Wochen und der offiziellen Eröffnung am letzten Wochenende haben schon mehrere tausend Gwundrige die Multisporthalle im Affolter Industriegebiet besucht. Gemäss ersten Analysen stammen viele Besucherinnen und Besucher aus dem Säuliamt selber, aber ebenso aus dem Grossraum Zürich-Süd und den Kantonen Aargau und Zug.

Movecity-Geschäftsführer Mark Wettstein zeigt sich in einer ersten Bilanz sehr zufrieden. Alleine am offiziellen Eröffnungswochenende seien über 2000 Personen nach Affoltern gekommen. Auch in den zehn Tagen davor sei das Interesse gross gewesen, wobei die Zahlen während der schulfreien Zeiten (Mittwochnachmittag, Wochenende) jeweils anstiegen.

Der Eintritt in die Halle ist gratis, ebenso der Besuch des Restaurants. Zahlpflichtig ist ausschliesslich die Benutzung der Attraktionen und Plätze sowie allenfalls die Miete von Ausrüstungsmaterial wie Schlägern und Bälle.

Pickleball – in der Schweiz noch fast unbekannt

Die für Neulinge wohl schwierigste Frage im Movecity: Wo lege ich los? Im riesigen Trampolin-Park? Im noch grösseren Freestyle-Park? Oder doch lieber im Kletterpark, wo 21 Kletterbahnen warten? Und wo steht die Ninja-Zone? Und was ist ein Flying Dunk Court? Oder der Zipline-Coaster? Tatsächlich sind viele Angebote in Affoltern schweizerische, europäische oder gar weltweite Neuheiten.

Wie erwartet, stiess die – vergleichsweise schon fast «altmodische» – Padel-Arena vom ersten Moment an auf grosse Nachfrage. Die Trendsportart ist mit Tennis vergleichbar, findet aber auf kleineren Plätzen statt. «Viel Potenzial» hat nach Ansicht von Wettstein das in den USA boomende Pickleball. In Affoltern hat es dafür vier Aussenplätze, von denen zwei überdacht sind. Pickleball ist mit Padel vergleichbar, kann wegen der langsameren Spielgeschwindigkeit (bedingt durch Ball und Schläger) und wegen des kleineren Feldes problemlos generationenübergreifend gespielt werden.

Erste Erfahrungen zeigen, dass die vielfältigen Möglichkeiten in Affoltern über Mittag gerne von Angestellten und Arbeitern aus der Umgebung genutzt werden, sei es zum Essen im grosszügig ausgelegten Restaurant oder für eine halbe Stunde Padel oder Pickleball.

Glassfloor-Arena als Weltneuheit

Einiges verspricht man sich in Affoltern auch von der Glassfloor-Arena (Glasboden-Arena). Ein solcher bisher nur von Klubs wie Bayern München verwendeter Hallenboden steht hier erstmals der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die von unten mit LED-Leuchten versehene 28 mal 16,5 Meter grosse Fläche kann innerhalb von Sekunden mit neuen Sujets (Firmenlogos, Mustern etc.) und neuen Spielfeldabgrenzungen versehen werden, sprich: von einem Basketball- beispielsweise in ein Volleyballfeld verwandelt werden.

Laut Nehemiah Sousa, Co-Geschäftsführer der Arena-Betreiberin Athlete World GmbH, sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Sie eignen sich genauso für Vereine und Firmen wie für Schulen und Privatpersonen. Vor wenigen Tagen hätten beispielsweise zwei Rapper die Fläche für einen Musikclip verwendet.

Das Movecity ist mit einer Fläche von 13000 Quadratmetern das grösste Multisport-Zentrum seiner Art in der Schweiz. In den Umbau des ehemaligen OBI-Markts investierte alleine die Betreiberin Movecity rund 4.5 Mio. Franken. Dazu kommen weitere Investitionen von verschiedenen eingemieteten Anbietern und Partnern vor Ort. Treibende Kraft hinter Movecity ist der in Hedingen wohnhafte Micha Federle mit seiner Pointbreak Events GmbH.

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