Gemeinschaftsgefühl und Heimat in Hausen

Der neue Gemeindepräsident Sven Kammer hielt seine erste Ansprache

Gemeindepräsident Sven Kammer vor den voll besetzten Festtischen auf dem Löwenplatz. (Bild Marianne Voss)
Gemeindepräsident Sven Kammer vor den voll besetzten Festtischen auf dem Löwenplatz. (Bild Marianne Voss)

In Hausen wurde die Feier zum 1. August wieder auf dem Löwenplatz durchgeführt, wo sich die zahlreichen Festtische bis auf den letzten Platz füllten. Genau seit einem Monat ist Sven Kammer der neue – und im Bezirk der jüngste – Gemeindepräsident im Amt. Er freute sich über die zahlreichen Gäste, schüttelte Hände und unterhielt sich mit den Hausemerinnen und Hausemern an den Tischen. Seine Ansprache begann er mit einem Dank für das Vertrauen und seine Wahl, was mit Applaus quittiert wurde. Er ging dem Gedanken nach, was Hausen eigentlich ausmacht. Aus seiner persönlichen Perspektive berichtete er, wie seine Familienmitglieder in Hausen Gemeinschaft und Heimat erleben. «Hausen ist kein Ort, an dem man nur wohnt. Hausen ist ein Ort, an dem man Wurzeln schlagen kann.» Hier gebe es viele Vereine. Hier könne man, ob in einem Verein oder ganz allgemein im Dorf, in eine Gemeinschaft hineinwachsen. «Dadurch entsteht das Gefühl von Heimat. Dieses Miteinander ist das Fundament der Schweiz, die wir heute feiern.»

Die Welt draussen drehe sich rasant. «Es passiert so viel und in grossem Tempo.» Er meinte damit die Konflikte und Unsicherheiten sowie auch die Digitalisierung mit ihren Vorteilen und Gefahren. Zum Schluss betonte er nochmals das Dorfleben. «Wenn ich auf diese vollen Tische schaue, sehe ich, wie wir das Dorfleben pflegen und die Gemeinschaft geniessen.» Es sei wichtig, dieses Miteinander zu bewahren. «Schauen wir aufeinander, hören wir einander zu und gestalten wir unsere Gemeinde gemeinsam.»

Darauf lud er die Gäste zum Singen einer Strophe der Nationalhymne ein und anschliessend zu Wurst, Kartoffelsalat und Risotto. Die Warteschlange vor dem Verpflegungsstand war lang, doch das störte kaum. Die Zeit beim Anstehen wurde genutzt, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

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