«Gleichgewicht macht unseren Ort stark»

Fabio Oetterli (70), FDP, bisher

Ich durfte viele Jahre in leitenden Funktionen arbeiten. Dabei habe ich Erfahrung gesammelt, musste Verhandlungsgeschick beweisen, lernen mit Druck umzugehen und Verantwortung zu tragen. All dies kam mir in meiner Funktion als Gemeinderat zugute. Während meiner vier Jahre als Gemeinderat kamen neue wertvolle Erfahrungen dazu wie unter anderem Geduld, Kooperationsfähigkeit, aber auch

Beharrlichkeit.

Ich stelle mich zur Wiederwahl, um Kontinuität zu schaffen und meine begonnene Arbeit verantwortungsvoll fortzusetzen. Mit meiner Erfahrung und meinem Blick für das Wesentliche möchte ich weiter Verantwortung übernehmen und dazu beitragen, die anstehenden Herausforderungen zum Wohle unserer Gemeinde entschlossen und erfolgreich zu meistern.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass unsere Gemeinde weiterhin das Beste

aus zwei Welten verbindet; die Chancen und Möglichkeiten einer wachsenden

Gemeinde mit der Nähe, Wärme und Geborgenheit einer starken Dorfgemeinschaft. Dieses Gleichgewicht macht unseren Ort stark, und genau dafür möchte ich mich weiterhin engagieren.

Mettmenstetten hat besonderen Entwicklungsbedarf, aber auch die einmalige Chance in der Neugestaltung des Erspachareals durch die Schaffung einer klar definierten Zentrumszone. Diese soll Begegnung, Versorgung und Identität fördern. Gleichzeitig braucht es bedarfsgerechten Wohnraum für Jung und Alt, der sowohl Familien als auch Seniorinnen und Senioren weiterhin ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinde ermöglicht. Ergänzend ist die Ansiedlung emissionsarmer, zukunftsorientierter Unternehmen anzustreben, um Arbeitsplätze zu schaffen, die Umwelt zu schonen und die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig zu sichern.

Die durch das Wachstum getriebenen Investitionen verursachen weiterhin hohe Kosten, die sich zwangsläufig auf die Finanzplanung der Gemeinde auswirken. Der Steuerfuss spielt dabei eine wichtige Rolle. Eine Erhöhung steht im Raum als ein Puzzle-Stein von vielen, was helfen soll, die anstehenden Zukunftsprojekte zu finanzieren. Sie muss aber mit Augenmass erfolgen, um die Bevölkerung nicht zusätzlich übermässig zu belasten.

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