Jubiläum mit Rheinschifffahrt

60 Jahre Werni-Club 19 in Obfelden

Wernis beim Halt im Restaurant und Hofgut Mühle in Wunderklingen, einem Weiler von Hallau. (Bild Bianca Vögeli)
Wernis beim Halt im Restaurant und Hofgut Mühle in Wunderklingen, einem Weiler von Hallau. (Bild Bianca Vögeli)

Der Name taucht in keiner Statistik mehr auf. Werner oder Wernis sind Babyboomer, geboren in den 40er-, 50er- und 60er-Jahren. So gehörten dem Turnverein Obfelden dereinst ein gutes Dutzend Wernis an. Und diese gründeten 1966 den «Werni-Club 19». Die Zahl symbolisiert den 19. April, den Werner-Namenstag. Und der wird seit Clubgründung vor exakt 60 Jahren gefeiert – heute etwas ruhiger als in früheren Jahren, als die Wernis mit ausgedehnten Velotouren und regelmässigen Zwischenhalten bei «angeschriebenen Häusern» feierten. In den Anfängen gar bis in die Morgenstunden. Und alle vier Jahre machte man sich auf zu einer Städtereise: nach Paris, Amsterdam, Prag, Barcelona, Hamburg und Porto.

Aber jetzt, da all diese zehn im Club verbliebenen Wernis ennet der 70 sind, sind diese Werni-Tage etwas beschaulicher, ruhiger geworden und dauern in der Regel noch einen Tag. Das 60-Jahre-Jubiläum 2026 allerdings führte die muntere, achtköpfige Truppe für zwei Tage in die Ostschweiz. Mit Reiseleiter Werni Schoch gings per ÖV nach Schaffhausen (Übernachtungsort) und gleichentags ins Restaurant und Hofgut Mühle in Wunderklingen, einem zu Hallau gehörenden Weiler. Der zweite Tag führte per Schiff in Neuhausen an den Rheinfall und hernach rheinabwärts nach Rüdlingen – eine Schifffahrt, teilweise exakt entlang zur deutschen Grenze.

Der schönen Exkursion folgt nun nächstes Jahr am Namenstag wohl wieder der GV-Besuch des Werner-Vereins Emmental, mit dem sich die Obfelder Wernis verbunden fühlen und jüngst erfahren haben, dass es auch im Linthgebiet ein Werner-Treffen gibt. Ganz verschwunden ist der Name demnach nicht. (-ter.)

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