Grossbrand in der Vollenweid
In der Nacht auf den 28. Dezember brach in einer Scheune im Hausemer Weiler Vollenweid ein Feuer aus. Beim Eintreffen der Feuerwehrleute stand diese in Vollbrand. Pferde und Lamas konnten gerettet werden; für 23 Kühe kam jede Hilfe zu spät.

Die Landwirtin bemerkte den Brand in der Scheune um etwa 3 Uhr. Zusammen mit einem Bekannten gelang es der Familie, Lamas und Pferde in Sicherheit zu bringen. Für 23 Kühe kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Bäuerin und der Helfer wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Spital gefahren; der Landwirt blieb unverletzt. Als die alarmierten Feuerwehren Hausen, Kappel und Rifferswil auf dem Brandplatz eintrafen, standen Scheune und Stall in Vollbrand. Ein Übergreifen des Feuers auf umliegende Wohngebäude konnte verhindert werden. Die zur Unterstützung aufgebotene Stützpunktfeuerwehr Affoltern half mit, Wasser aus dem Türlersee herbeizupumpen.
Noch bei Tagesanbruch qualmte dichter Rauch aus dem zerstörten Ökonomieteil der Liegenschaft. Die Feuerwehr transportierte glimmendes Material aus der Brandruine, um Glutnester auszumerzen. Warum der Brand ausgebrochen ist, ist noch nicht bekannt. Die Spezialisten des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Zürich haben die Untersuchungen aufgenommen. Der entstandene Schaden wird auf zwei Millionen Franken geschätzt.


