Hedinger lohnen Redlichkeit und Standorttreue

Die 169 Stimmberechtigten der Gemeindeversammlung Hedingen sagten vergangenen Donnerstag klar Ja zum privaten Gestaltungsplan «Areal Ernst Schweizer AG».

Die Unternehmensleitung der Ernst Schweizer AG. Von links: Samuel Schweizer, Hans Ruedi Schweizer und Roman Berger. (Bild Thomas Stöckli)
Die Unternehmensleitung der Ernst Schweizer AG. Von links: Samuel Schweizer, Hans Ruedi Schweizer und Roman Berger. (Bild Thomas Stöckli)

Das Ja zum privaten Gestaltungsplan «Areal Ernst Schweizer AG» war so überzeugend, wie der herzliche Applaus für die beiden Referenten Vater Hans Ruedi und Sohn Samuel Schweizer zum Schluss. Die beiden hatten vorab die Gründe für und die Details zum Gestaltungsplan sympathisch, glaubhaft sowie gleichermassen überzeugt wie überzeugend erörtert. Auch die Zusammenfassung des Geschäftes durch den Gemeinderat war getragen von der Sicherheit, dass da etwas Gutes und für beide Seiten Sinnvolles entstehen soll: «Der vorliegende Gestaltungsplan bringt der Gemeinde und damit der Öffentlichkeit einen wesentlichen Mehrwert gegenüber der heute bestehenden Situation», hielt Gemeindepräsident Bertram Thurnherr fest und fügte an: «Die Quartiere nördlich des Firmenareals erhalten mit der Fussgängerüberführung Breitenweg eine sichere und bequeme Verbindung zum und vom Bahnhof. Mit dem geplanten Lift ist diese auch für gehbehinderte Menschen bequem zugänglich. Ein weiterer Vorteil für die Öffentlichkeit wird sichergestellt, indem an der Hinteren Bahnhofstrasse keine lärmigen Nutzungen angesiedelt werden können.»

Verdichtung nach innen

Seitens der Ernst Schweizer AG hielten Hans Ruedi und Samuel Schweizer fest: «Die Annahme des Gestaltungsplanes, welcher während rund zweier Jahre gemeinsam mit der Gemeinde sowie Planern erarbeitet wurde, ermöglicht uns eine bessere Nutzung unseres Areals, das Optimieren von Abläufen und die zukünftige Durchführung ganzer Prozesse vor Ort, von denen bisher Teile in andere Produktionsstandorte ausgelagert werden mussten.»

Erzielt werden soll dies mit der Erhöhung der Baumassenziffer von 4,5 auf 7,5 m/m sowie einer Verdichtung nach innen. Die geplanten Neu- und Anbauten auf dem Areal, die – mit Ausnahme des Neubaus anstelle des Bauernhauses, der minimal höher wird – alle nicht über eine bisher erreichte Maximalhöhe hinaus gehen, werden mindestens den Minergiestandard haben, ebenso klar werden Sonnenenergie und Fernwärmenetz genutzt. Und die ebenfalls verankerte Wunschoption der Gemeinde bezüglich Offenhaltung einer allfälligen Nordzufahrt ist damit ebenfalls gesichert. Mit ihrem deutlichen, einstimmigen Ja zum privaten Gestaltungsplan, lohnten die Hedinger auch die Redlichkeit und Standorttreue, über welche die Schweizer AG seit je beredtes Zeugnis ablegt.

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