«Ich schätze Teamarbeit»

Barbara Moser (51), SP, neu

Seit zehn Jahren ist Ebertswil mein Zuhause. Ich schätze das freundschaftliche Miteinander, das lebendige Dorfleben in dieser Gemeinde, und nicht zuletzt den Blick auf die Berner Alpen, meine ursprüngliche Heimat. Seit acht Jahren engagiere ich mich in der Sekundarschulpflege, zuerst im Ressort Personal, und zuletzt im Ressort Informatik und Kommunikation. Von dort kenne ich die Abläufe einer Gemeindebehörde. Um nachhaltige Lösungen für aktuelle Probleme zu erarbeiten, braucht es eine funktionierende Zusammenarbeit von Verwaltung, Behörde und Gemeindemitgliedern. Wie beim Bergsteigen führen kleine Schritte und Ausdauer zum Ziel. Dies erlebe ich auch bei der täglichen Arbeit als Leiterin einer Forschungsgruppe an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL. Ausserdem schätze ich Teamarbeit, da sie diverse Perspektiven zusammenbringt und damit zu ausgewogenen Lösungen führt.

Während international demokratische Prozesse gerade mit Füssen getreten und Begehrlichkeiten rücksichtslos und mit Gewalt durchgesetzt werden, finde ich es wichtig, dass wir als Gemeinde zusammenstehen und einen respektvollen Umgang mit Menschen und Meinungen pflegen. Damit auch unsere Kinder und Grosskinder in einer engagierten Gesellschaft aufwachsen dürfen.

Die Gemeinde hat in den letzten Jahren viel in ihre Attraktivität investiert. Die neue Turnhalle wird für die Sportbegeisterten ein Ort der Begegnung werden und moderne Räumlichkeiten für die Tagesbetreuung und den Mittagstisch bieten. Gleichzeitig macht die Digitalisierung auch vor unserer Gemeinde nicht halt. Die rasanten Entwicklungen in diesem Gebiet polarisieren die Gesellschaft. Dass wir mit dem Fortschritt mithalten und trotzdem auch in Zukunft alle am öffentlichen Leben teilhaben und ihre politischen Rechte ausüben können, ist eine grosse Herausforderung.

Hausen und seine Weiler sind eine lebendige Gemeinschaft mit funktionierendem Gewerbe, aktiven Sportvereinen, einem diversen kulturellen Angebot, eingebettet in eine liebliche Landschaft mit hohem Erholungswert. Das alles sollten wir pflegen und erhalten. Neben dem Respekt vor dem Gewachsenen und Vertrauten bedingt eine erfolgreiche kommunale Politik aber auch einen weiten Blick und Offenheit für Neues. Dies hält unsere Dorfkultur lebendig.

Weitere Artikel zu «Bezirk Affoltern», die sie interessieren könnten

Landwirt beim Heuwenden bei Bonstetten: Für einen zweiten Schnitt hat das Gras noch gereicht, ob es für einen üblichen dritten Schnitt reichen wird, gilt derzeit als eher unwahrscheinlich. (Bilder Daniel Vaia)
Bezirk Affoltern13.08.2026

Die grosse Trockenheit

Zwei Monate Hitze und praktisch keine Niederschläge: Die Spuren im Säuliamt sind unübersehbar
Bis vor Kurzem Gegnerinnen, jetzt gemeinsam im Team: Die neu gegründeten C-Juniorinnen des FF Albis Süd. (Bild zvg)
Bezirk Affoltern13.08.2026

Geeint zum Start der Saison

«Frauenfussball Albis Süd»: Erstmals wird gemeinsam Fussball gespielt
So soll der Erweiterungsbau des Sammlungszentrums in Affoltern eines Tages ausehen. Derzeit ist ungewiss, wann der  Baustart erfolgt. (Visualisierung Zimmermann Sutter Architekten AG/indievisual.ch)
Bezirk Affoltern13.08.2026

Ergänzungsbau verzögert sich

Sammlungszentrum: Wegen eines hängigen Verfahrens erfolgt der Baustart nicht wie geplant