Kein zweiter Wahlgang in Hausen
Mit der Hausemer Architektin Karin Salamon erreichte eine neue Kandidatin mit dem besten Resultat den Einzug in die Hochbaukommission Hausens; auf Kosten des Bisherigen Toni Schönbächler.

Überraschend erreichte Architektin Karin Salamon als Neue das mit Abstand beste Resultat bei der Wahl in die Hausemer Hochbaukommission vor den Bisherigen Kurt Gaisser und Thomas Frick. Toni Schönbächler (bisher) erreichte das absolute Mehr ebenfalls, schied aber als überzähliger aus. Nicht gewählt wurden Rolf Bachmann und Hans-Jörg Hartmann.
«Das gute Resultat hat mich berührt, denn damit hatte ich nicht gerechnet. Ich habe mich erkundigt, was es bedeutet, damit ich das Amt pflichtbewusst erfüllen kann», kommentierte Salamon ihr gutes Resultat bei 44,5 Prozent Stimmbeteiligung. Auf die Frage, ob bei ihrer Wahl auch ein Frauenbonus mitgespielt habe, antwortete die Hausemer Architektin: «Das kann schon sein. Aber ich finde, die Arbeit sollte in einem solchen Amt in erster Linie zählen und nicht das Geschlecht.»
«Hätte gerne weitergemacht»
Der abgewählte Toni Schönbächler mochte seine Enttäuschung über die Abwahl nicht verbergen. Er sagte: «Es ist schade, denn ich habe das Amt gerne ausgeübt. Aber die Wahl ist zu akzeptieren, auch wenn ich gerne weitergemacht hätte. Es wird mir deswegen auch künftig bestimmt nicht langweilig.»
Ausgeglichener endete die Wahl der Tiefbaukommission, wo alle drei Bisherigen die Wiederwahl schafften: Katja Krauer von Andreas Lüscher und Renato Eyer. Nicht gewählt wurde Kari Burkard, der sich im Nachhinein aufstellen liess. Die Wahlbeteiligung betrug 41,2 Prozent. (map.)


