Keine zweite Autobahnquerung

Die Autobahnquerung in Affoltern ist stark vom Verkehr belastet. Deshalb soll in Richtung Mettmenstetten eine Spur angebaut werden. (Bild CH Media)

Die ZPK hat die Idee einer zweiten Autobahnüberquerung beim Anschluss Affoltern aufgenommen angesichts der ­unbefriedigenden Situation auf der Autobahnüberquerung. Wenn der Bus im Stau stecken bleibt, kann der S-Bahn-Anschluss unter Umständen nicht mehr erreicht werden. Dies ist eine Folge des Islisbergtunnels, weil zwischen Wettswil und Affoltern auf der einen Seite und auf der anderen Seite bis Zug kein Anschluss besteht, wodurch der Anschluss Affoltern deutlich stärker belastet wird als ursprünglich vorgesehen – abgesehen vom generellen Zuwachs des Verkehrs. Die ZPK hat daher eine zweite Autobahnüberquerung in den Richtplan aufgenommen.

Neue Spur für bestehende Brücke

Der Kanton hat in der Folge eine Studie in Auftrag gegeben. Diese empfiehlt eine Leistungssteigerung der bestehenden Knoten mit zusätzlichen Spuren und der Öffnung von Abbiegespuren für den geradeaus fahrenden Bus. Untersucht wurden fünf Varianten. Die durchgeführte Kosten-Nutzen-Analyse sprach gegen alle Neubauvorlagen. Nun soll in Richtung Mettmenstetten eine Spur an die bestehende Brücke angebaut werden. Dieser Ausbau muss nicht im Richtplan eingetragen werden, weshalb hier die zweite Autobahnüberquerung ersatzlos gestrichen werden kann. Für die Stadt Affoltern hat dies den Vorteil, dass die vom Kanton gezogenen Baulinien aufgehoben werden können, was einer Ausweitung der nutzbaren Siedlungsfläche entspricht. Die Studie wurde erstmals an der ZPK-Delegiertenversammlung von letzter Woche vorgestellt. Dies war zu spät für die Auflage der Revision ab April, deshalb wird diese Richtplanänderung separat bis 21. Juli 2025 aufgelegt.

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