Kranführer bei Unfall schwer verletzt
Auf der Bucheneggstrasse oberhalb von Stallikon
Am Donnerstagmorgen ist in Stallikon bei einem Kranunfall der Kranführer schwer verletzt worden. Wie die Kantonspolizei Zürich in einer Medienmitteilung berichtet, waren an der Strassenbaustelle der Bucheneggstrasse oberhalb von Stallikon Spezialfirmen damit beauftragt, einen Turmdrehkran zu demontieren. Gegen 8.50 Uhr stürzte ein Pneukran aus noch ungeklärten Gründen um. Dabei stellte es das Chassis des sechsachsigen Spezialfahrzeugs auf, wodurch der Kranführer aus der Krankabine geschleudert wurde. Der 60-jährige Mann wurde schwer verletzt. Arbeitskollegen betreuten den Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Ein Rettungshelikopter transportierte ihn in ein Spital.
Ursache wird untersucht
Die Unfallursache ist noch unklar und wird durch die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis untersucht. Das Forensische Institut Zürich FOR sicherte zusammen mit Unfallspezialisten der Kantonspolizei die Spuren an der Unfallstelle.
Der entstandene Sachschaden dürfte eine Million Schweizer Franken weit übersteigen. Am danebenstehenden Turmdrehkran wurden Beleuchtungskörper abgeschlagen; der Kran selbst wurde nicht beschädigt. Die Bergung des verunfallten Pneukrans ist anhand der örtlichen Verhältnisse anspruchsvoll und dürfte sich über mehrere Tage erstrecken. Zudem sind Betriebsstoffe ausgetreten. Das Awel prüft derzeit, welche Umweltschutzmassnahmen getroffen werden müssen.
Strasse bleibt gesperrt
Zusammen mit der Kantonspolizei standen der Rettungsdienst Spital Limmattal mit Notarzt, der Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich, die Rega, die Feuerwehren Unteramt, Adliswil, sowie Stützpunkt Affoltern, das Strasseninspektorat des kantonalen Tiefbauamts, ein Inspektor der GVZ, ein Drohnenspezialist von SRZ, das Awel sowie die Suva im Einsatz. Wie berichtet, finden im Bereich der Unfallstelle aktuell Strassenbauarbeiten des kantonalen Tiefbauamts statt. Wegen des Unfalls und der damit verbundenen Bergungsarbeiten verlängert sich die ursprünglich bis am vergangenen Donnerstag geplante Vollsperrung der Bucheneggstrasse bis voraussichtlich Mitte dieser Woche. Der Verkehr wird deshalb weiterhin grossräumig über den Albis respektive das Triemli umgeleitet. Für den Fuss- und Veloverkehr (geübte Mountainbiker) besteht die Möglichkeit, den parallel verlaufenden Wanderweg zwischen Rebhölzli und dem Wasserreservoir zu nutzen. (red)






