Mehr Sicherheit für Velofahrer und Fussgänger
Mit separaten Rad- und Gehwegen entlang der Zürichstrasse will der Regierungsrat die Sicherheit für Velofahrer und Fussgänger zwischen Mettmenstetten und Knonau sowie entlang der Rossauerstrasse zwischen Mettmenstetten und Rossau erhöhen.

Wer heute mit dem Fahrrad zwischen Knonau und Mettmenstetten unterwegs ist, fährt der Zürichstrasse entlang oder macht einen Umweg über Vorderuttenberg und die Maschwandenerstrasse. Letzteres ist auch der offizielle Schulweg für die Knonauer Kinder, welche die Sekundarschule in Mettmenstetten besuchen. Beide Verbindungswege weisen bezüglich der Verkehrssicherheit Mängel auf. Ähnlich sieht es für die Velofahrenden und Fussgänger zwischen Rossau und Mettmenstetten aus. Für Spaziergänge oder Velotouren in der Freizeit eignet sich der Weg dem Waldrand entlang über die Wissenbachstrasse. Für ihren Arbeitsweg benutzen aber viele Velofahrer den direkteren Weg über die schnellbefahrene Rossauerstrasse.
Der Regierungsrat will diese Lücken im Radwegnetz nun schliessen und damit für mehr Sicherheit im Strassenverkehr sorgen. Im Einvernehmen mit den Gemeinden hat der Kanton von der Fahrbahn getrennte Velo- und Gehwege projektiert. Neben dem Veloweg zwischen Knonau und Mettmenstetten ist dereinst auch eine durchgehende Veloverbindung zwischen Mettmenstetten und Baar geplant. Gegen das vorliegende Projekt der Velo- und Fussgänger-Verbindung von Mettmenstetten nach Rossau gingen innerhalb der Auflagefrist neun Einsprachen ein. Vier davon enthalten neben projektbezogenen Begehren enteignungsrechtliche Einwände.
Die Baudirektion geht davon aus, dass 2018 mit dem Bau begonnen werden kann. Mit dem Bau der Rad- und Gehwege ist es aber nicht getan. Flankierende bauliche Massnahmen wie Fussgängerübergänge und Anpassungen der Strassenbeleuchtung, etwa bei der Bushaltestelle Wissenbach, sollen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zusätzlich erhöhen.


